Heutzutage wissen viele Informationssuchende gar keine Alternative zu Google und Wikipedia. Ist dies das Ende für Druck und Papier? Selbst traditionelle Zeitungen veröffentlichen bereits online und Bücher sind über das Net lesbar. Und die Verbreitung von Druckerzeugnissen übers Internet (Amazon.com) nimmt eine wichtige Stellung ein.
Andererseits werden in unserer Zeit mehr Bücher publiziert als jemals zuvor und wie der Zeitung kürzlich zu entnehmen war, verzeichnet der Deutsche Buchpreis 2008 einen Rekord bei den Einreichungen. Das Buch hat sein Erscheinungsbild, seit es im 15. Jh. allmählich massentauglich wurde, kaum verändert. Welche Entwicklungen der modernen Technologie, bekannt für Kurzlebig- und Wandelbarkeit, können da schon mithalten?
Wir, die junge Generation, wachsen mit der neuen Technologie auf, doch es ist das althergebrachte Buch, das uns abends vorm einschlafen noch in ?fantastische Welten? entführt und solange der Bildschirm nicht weniger flimmernd, besser tragbar und unabhängiger von Steckdose und Ladegerät ist, wird sich das Buch auch weiterhin großer Beliebtheit erfreuen. Denn das Buch braucht weder Strom noch Akku, das Durchrütteln in Bus und Bahn, Sand am Strand und Wassertropfen in der Badewanne beinträchtigen das Lesen nicht.
Anna-Maria, 18, Oberalm



