Aufflammende Gewaltherde, Mord, Verhaftungen und Diskriminierung. Was wir in den letzten Tagen aus Lhasa, der Hauptstadt Tibets hören, veranlasst uns, nach Antworten zu suchen.
Aufflammende Gewaltherde, Mord, Verhaftungen und Diskriminierung. Was wir in den letzten Tagen aus Lhasa, der Hauptstadt Tibets hören, veranlasst uns, nach Antworten zu suchen. Warum? Weshalb ist es nicht möglich, im Frieden die Lösung zu suchen bzw. zu finden? Man sagt, dass Schweigen oftmals die beste Antwort ist. Vielleicht hat man im Fall Tibet aber zu lange geschwiegen und vertuscht, sodass jetzt die Konsequenzen daraus viel deutlicher zu sehen sind. Ich war überrascht und schockiert, gerade dort wieder auf die menschlichen Schattenseiten zu stoßen. Lhasa, das Ziel vieler Pilger, so wie im Orient Mekka, verkörperte für mich immer das Sinnbild des Friedens. Umso mehr bewundere ich die Würde und Entschlossenheit, mit der der Dalai Lama den Chinesen die Stirn bietet. Das Rücktrittsangebot des tibetischen Religionsoberhauptes erinnert mich an das Fasten von Mahatma Gandhi, dem Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung.
Ihre Devise, Konflikte gewaltlos und friedfertig zu regeln, sollte uns allen ein permanentes Anliegen sein, gegenwärtig sowie zukünftig.
#Stefanie Heiß (16 jahre/ 5422 Bad Dürrnberg)



