Die gerechtfertigte Impfdebatte wurde durch Politiker und Mediziner schnell zu einem Medienspektakel aufgeblasen. Was folgte war viel Panikmache, statt sinnvoller Aufklärung.
Meiner Meinung nach ging die Diskussion um die Sinnhaftigkeit von Impfungen in den gegenseitigen Schuldzuweisungen und der betriebenen Panikmache vollkommen unter. Ich habe bereits vor meinem zweiten Geburtstag eine Masernimpfung bekommen. Nachdem sich bei etwa fünf Prozent der Geimpften keine Antikörper bilden, habe ich mich vor ein paar Wochen zur zweiten Impfung überreden lassen. Sicher ist sicher.
Die strikte Ablehnung von Impfungen ist mir unbegreiflich und stellt für mich bei schweren Krankheiten, im Falle einer Infektion, eine fahrlässige Körperverletzung dar. Ich muss mich oder meine Kinder natürlich nicht gegen alles impfen lassen, aber nicht alle Krankheiten sind so verhältnismäßig harmlos wie beispielsweise Windpocken. Masern können im schlimmsten Fall zum Tod führen. 2005 starb in Deutschland ein Junge an einer Hirnhautentzündung namens SSPE, einer Spätfolge seiner Maserninfektion.
Auch wenn solch schwere Folgen selten sind, sollten sich Eltern fragen, ob sie bereit sind ihre Kinder diesem Risiko auszusetzen.
Ich werde meine Kinder impfen lassen, mit Maß und Ziel.















