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Erstellt am 17.03.08 16:54

Happy St. Patrick's Day!
[vor 143 Tagen von moblogger]

Erstellt am 11.03.08 16:34
nettes verlies in der festung

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anemonenfisch aka clownfisch aka nemo


[vor 149 Tagen von moblogger]

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wow - salzburg von oben ist cool!

[vor 149 Tagen von moblogger]

Fotografiert am 07.12.07 22:32
das absolute hammerkonzert im rockhouse!

[vor 241 Tagen von moblogger]
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Faszination Wölfe
vor 558 Tagen | Kommentare [6] | Tags: bedrohung, wölfe | Autor: Flow

Aufgenommen im Zoo Salzburg

Sie wurden von Jägern und Viehzüchtern als zu große Bedrohung eingestuft und in Mitteleuropa ausgerottet. Doch jetzt kommen sie wieder.....

Die Wölfe sind auf dem Vormarsch. Von den Karpaten und aus Italien wandern sie wieder Richtung Norden und Westen. In der Schweiz und in Frankreich wurden bereits wieder die ersten Wölfe gesichtet und auch in der Oberlausitz,Sachsen (D),hat sich ein Rudel niedergelassen.Karte der Wanderbewegung von Wölfen Auf Grund ihrer Scheu vor den Menschen, können diese Tiere viele hunderte Kilometer unentdeckt zurücklegen. Somit ist nicht auszuschließen, dass der ein oder andere Wolf sich vielleicht sogar schon in Österreich befindet. Doch haben sie es in ihren neuen Lebensräumen nicht gerade leicht. Wieder laufen Viehbesitzer und Jäger Sturm. Erneut fordern sie die Ausrottung dieser Tiere. Mit diesem Schicksal sind die Wölfe nicht allein. Man erinnere sich an Bär "Bruno", der nach intensiver Jagd geschossen wurde. Droht nun also allen neu eingewanderten Tieren der Tod durch Abschuss? Das Risiko zumindest ist hoch.

Doch was ist eigentlich der Grund dafür? Viehzüchter und Bauern fürchten um ihre Schafe, Jäger denken an die Gefährdung der Rehe und Hirsche und viele Menschen haben einfach nur Angst.Was kann man tun? Die einzig sinnvolle Maßnahme ,vor und während der Einwanderung von Wölfen und Bären, ist die Aufklärung der Bevölkerung.

Seit Urzeiten wird der Wolf als verschlagen, habgierig, unehrlich und gefährlich dargestellt. Alles unliebsame, menschliche Eigenschaften. Gefördert werden diese Vorurteile, auch heute noch, durch Märchen wie z.B. "Rotkäppchen" oder "Der Wolf und die Sieben Geißlein". Beides sind hochgelobte Werke der deutschen Schreibkunst und dennoch vermitteln sie ein fa lsches Bild. Auch brachten schlechte oder gar falsche Berichterstattung den Wolf in Verruf.

FAKTEN
Familie: Hundeartige (Canidae)
Länge: ca. 160cm
Lebenserwartung:15 Jahre
Es sind keine Übergriffe von gesunden Wölfen auf Menschen in Europa bewiesen
Wölfe meiden den Menschen und sind deshalb nur selten und schwer zu beobachten
Sie rotten keine anderen Tierarten aus, wie von vielen befürchtet
Natürlich muss man davon ausgehen, dass wenn sich diese Tiere ansiedeln z.B. Schafherden gefährdeter sind als jetzt. Doch verlangt dies schlicht eine Anpassung seitens der Menschen - wie es u.a. in den USA der Fall war und heute funktioniert.

Dort werden beispielsweise Wälder und Wanderwege für einen bestimmten Zeitraum für Menschen gesperrt. Somit können die Tiere ungestört von A nach B ziehen, ohne dass Menschen sie dabei stören oder aus irgendwelchen Gründen gefährdet werden. In Bärengebieten gibt es sogar die Möglichkeit, dass nur Menschengruppen (z.B. ab 6 Personen) ein Gebiet betreten dürfen. Dieses also nur für einzelne Wanderer gesperrt wird. Um den Wolfrissen vorzubeugen gibt es auch einfache, leicht umsetzbare Methoden. Bauern können ihre Weiden mit Elektrozäunen, wie teilweise ja sogar schon üblich, umranden. Auch helfen Wachhunde, was früher normal war, das Risiko zu senken. Sollte dennoch ein Bauer oder allgm. Viehzüchter ein Tier durch einen Wolf, oder Bären, verlieren, muss natürlich eine Entschädigung vom Staat gewährleistet sein.

Wölfe sind nun einmal wilde Tiere. Wir können ihnen nicht vorschreiben wo sie sich anzusiedeln haben. D.h. solange es genug Raum gibt - müssen wir ihnen diesen auch zugestehen. Denn wenn wir uns weiter in die Wälder und Schutzgebiete ausbreiten, werden wir irgendwann keine wilden Tiere mehr haben oder aber mit einem Reh auf dem Marktplatz rechnen müssen.

Jeder Mensch sollte versuchen Aufklärung zu betreiben, sich selbst zu informieren und von den alten Mythen, den Wolf als das "Böse" anzusehen, abstandnehmen. Erfreuen wir uns lieber an der Schönheit dieser Tiere. Denn für mich jedenfalls, zählen sie zu den schönsten Tieren der Welt.

#Florian Richter

Mehr Infos
WWF Österreich
Nabu.de: Der Wolf der in verruf geriet.
Nabu.de: Wolf Grundinfos
Jäger mit Familiensinn (ZDF)

Unterhaltung Um Jeden Preis?
vor 564 Tagen | Kommentare [0] | Tags: fis, hofer, lebensgefahr, skispringen, sturz, unglück, verantwortung, walter | Autor: Flow

Wie lange darf ein Wettbewerb trotz widriger Umstände durchgeführt  werden? Bis zum Ende? Bis der Erste verletzt wird? Entscheidungen zwischen akzeptablem Risiko und Unvernunft.

Gestern am 20.1.07 kam es im 2.  Durchgang des Skispringens im polnischen Zakopane zu einem schweren Sturz des erst 21 jährigen Tschechen Jan Mazoch. Bei seinem Aufprall zog er sich eine schwere Schädelprellung und Gehirnerschütterung zu und liegt zur Zeit im künstlichen Koma.

Bereits im 1. Durchgang hatten einige Springer mit den teils heftigen Böen zu kämpfen. Immer wieder gab es Unterbrechungen und eine zeitlang war es sogar fraglich ob man einen 2. Durchgang starten würde. Schließlich sprach sich die Jury dann doch dafür aus.

Erneut mussten Springer den Balken verlassen und windbedingt warten. Die Sprünge waren allesamt wackelig und die Anspannung war den Athleten ins Gesicht geschrieben. Die Frage, die sich nun stellt, ist, ob ein solcher Unfall absehbar war und die Jury den 2. Durchgang hätte früher abbrechen müssen oder gar nicht erst hätte starten dürfen. Tatsache ist, dass selbst nach dem schweren Sturz von Mazoch noch vier weitere Springer runtergelassen wurden, bevor die Jury den Wettbewerb abbrach.

Richard Schallert, Trainer des verunglückten Tschechen, wirft der Jury Unvernunft vor. "Die Leute sollten vernünftiger sein. Mit fairem Sport hatte das nichts zu tun. Man wartet, bis der Rettungswagen mit Blaulicht wegfährt, und macht weiter. Das war eine traurige Geschichte und hat mich sehr enttäuscht". In einem Interview weist Renndirektor Walter Hofer solche Vorwürfe zurück."Es handelt sich um eine Freiluftsportart, bei der der Wind unberechenbar ist. Wir haben die Trainer vor dem 2. Durchgang gefragt, ob es weitergehen soll?. Jens Weißflog, ZDF Experte, wies während der heutigen Schaltung auch darauf hin, dass jeder Trainer das Recht hat seine Springer jederzeit vom Wettbewerb zurückzuziehen und fügte weiters hinzu, dass auch die Athleten selbst den Sprung verweigern können und sich über die Windverhältnisse vor Absprung informieren müssen. 

Sicher kann man also sagen, dass die Jury hätte früher durchgreifen können.  Aber man muss auch bedenken, dass, wenn die Verantwortlichen den 2. Durchgang früher abgebrochen oder nicht begonnen hätten, einige Trainer mit Sicherheit ebenfalls protestiert hätten. Deshalb sollten auch die Trainer von ihren Rechten Gebrauch machen und nicht einfach die gesamte Verantwortung an die Jury weitergeben.

Heute, 21.01.07, wurde das Weltcupspringen von vornherein abgesagt, da erneut zuviel Wind herrschte. Nach Aussagen einiger Skispringer, zeigten die angereisten Fans Verständnis.

Die Gute Nachricht des heutigen Tages beim Skisprung lautet, dass sich Jan Mazoch bei seinem Sturz nicht lebensgefährlich verletzt hat und Lähmungserscheinungen, nach ARD Teletext, von den Ärzten ausgeschlossen wurden. Bei Betracht der gestrigen Bildern, gleicht das fast einem Wunder.

Es bleibt zu hoffen, dass die nächsten Springen ohne weitere Zwischenfälle durchgeführt werden können. 

#Florian Richter

"Kapitulation Nö, Nö"
vor 574 Tagen | Kommentare [3] | Tags: adolf, hitler, komödie, nazis, parodie, wahrheit | Autor: Flow

Es ist, als ob einer den Korken aus einer Sektflasche gezogen hätte. Seit einiger Zeit sprudeln mehr und mehr Parodien auf Adolf Hitler in unser Leben.Frage:"Darf man über Hitler lachen?"

 

Diese Frage wird wohl jeder für sich beantworten müssen - doch sollte man dazu einige Dinge berücksichtigen. Hitlerparodien sind nichts Neues. Schon Charlie Chaplin machte sich 1940 in "The Great Dictator" über ihn lustig. In Deutschland wurde Mitte der 70er der Vierteiler "Hitler - Ein Film aus Deutschland" unter Regisseur Hans-Jürgen Syberberg produziert. Warum also gibt es immer wieder einen neuen Aufschrei des Entsetzens? 

Möglicherweise liegt es daran, dass, besonders der jüngeren Generation, diese alten Filme kein Begriff mehr sind und man sich theoretisch wieder auf Neuland befindet. Ja, vielleicht waren die heute schon älteren Menschen froh, dass es eine so lange Pause gab und man wieder in die alte Sitte des Totschweigens von Unannehmlichkeiten verfallen konnte.

Gerade als man sich von Walter Moers' Video "Adolf - Ich hock' in meinem Bonker" erholt hatte, sorgte  die Ankündigung des Films "Mein Führer ? Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler", der am 19.01. in unsere Kinos kommt, für Schlagzeilen. Doch scheinbar haben einige Menschen den Film "The Producers" von Mel Brooks, der sich mit dem Musical "Frühling für Hitler" befasst, übersehen. Es gab wenig Kritik als dieser veröffentlicht wurde. 

In "The Producers" wird Hitler als völlig lächerlich dargestellt. Man nimmt diese Person nicht Ernst und muss bei seinem Auftritt einfach lachen. Viele würden das als Verharmlosung eines der schlimmsten Verbrecher des letzten Jahrhunderts bezeichnen. Doch wenn das schon eine Verharmlosung ist, fehlen für die Version von Herrn Moers wohl fast die Worte. Dieser zeigt Hitler klein, fast mitleidserregend und nackt im Bad.  (Skandal!).Was können wir dann erst von Helge Schneider als Hitler erwarten?

Doch trotz oder vielleicht auch gerade wegen der Diskussionen, wurden diese Parodien ein großer Erfolg. Mehr Probleme mit der rechten Szene gab es deswegen allerdings nicht. Die Sorge, dass die Rechten auf Grund von Witzen oder Komödien im Aufwind seien, scheint unbegründet.

Darf man also über Hitler lachen? Egal wie Hitler dargestellt wird - die Realität verändert es nicht. Solange die Bevölkerung Aufklärung betreibt z.B. in Schulen und Ausstellungen, besteht wohl kaum Gefahr, dass diese wahre Realität vergessen wird.

Doch sollten wir uns überlegen, ob wir diesen dunklen Fleck in unserer Vergangenheit weiterhin zum Tabu machen oder lernen wollen damit umzugehen. Vielleicht bietet die Komödie/Parodie einen neuen Zugang zu diesem Thema.

Wie auch immer Sie sich entscheiden - lachen erlaubt Ja oder Nein - die nächste Parodie kommt bestimmt. Denn Autoren und Regisseure halten nichts von Kapitulation.

#Florian Richter

"Bedrohung Der Traditionellen Werte Der Nation"
vor 580 Tagen | Kommentare [2] | Tags: abgeordnete, eid, ellison, keith, Kongress, koran | Autor: Flow

Nun ist es passiert.

Der Demokrat Keith Ellison legte gestern seinen Eid auf den Koran ab. Somit hat der US Kongress zum ersten Mal in seiner langen Geschichte einen muslimischen Abgeordneten.

Nach Ellisons Ankündigung nicht auf die Bibel zu schwören hagelte es scharfe Kritik, besonders aus dem konservativen Lager. Radiomoderator Dennis Prager äußerte sich, dass jemand, der nicht auf die Bibel schwören kann, erst gar nicht für den Kongress kandidieren solle. Doch nicht nur Prager machte seinem Unmut lauthals Luft. Der Republikaner Virgil Goode nutzte die Gelegenheit gleich für einen Frontalangriff auf die aktuelle Einwanderungspolitik der USA. Ohne eine drastische Verschärfung der Gesetzte werde man "[...]bald sehr viel mehr Muslime in den USA[...]" haben und verurteilte die Wahl Ellsions als eine "Bedrohung der traditionellen Werte der Nation".

Doch wie so oft ist übereilte Kritik weder politisch korrekt noch gründlich fundiert.

Erstens hätte selbst eine Verschärfung der Einwanderungsgesetzte die Wahl von Ellison nicht verhindern können da dieser Amerikaner ist.(Ellison verwies auf seine Familiengeschichte, die sich bis ins Jahr 1742 zurück verfolgen lässt). Zweitens gehört der Eid auf den Koran nur zum inofiziellen Teil der Zeremonie und dient großteils der PR. Die tatsächliche Vereidigung findet seperat, ohne jegliche religiöse Symbole, statt.

Am Ende bleibt festzuhalten, dass die ganze Aufregung von vornherein hätte vermieden werden können, wenn der Begriff "Religionsfreiheit" und somit der Auschluss von Diskriminierung nicht nur ein geduldiges Wort auf altem Papier wäre.

 # Florian Richter

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