Wir leben im 21. Jhdt. und doch sind wir in Österreich in bestimmten Bundesländern in Sachen Akzeptanz und Toleranz gegenüber homosexuellen Menschen noch immer sehr abweisend und engstirnig, ja, geradezu Homophob. Ein Plädoyer gegen die Engstirnigkeit.
In Sachen Gleichberechtigung und Toleranz gegenüber homosexuellen Menschen hat Wien in Österreich eine rießige Vorreiterrolle. Kein anderes Bundesland ist in gesellschaftlichen Fragen bezüglich Homosexualität und Gleichberechtigung so weit wie Wien.
Viele Gründe gibt es warum sich die Situation für homosexuelle Menschen in Wien positiv entwickelt. Eklatant dazu aber der Unterschied zu den restlichen Bundesländern. Teilweise herrscht da ja noch eine Homophobie, die ihres gleichen sucht.
Jeder von uns muss sich die Frage stellen, wie begegne ich selbst homosexuellen Menschen? Mit Ablehnung, mit Abweisung? Manche sicher! Aber nicht jeder.
Ich denke, der erste Ansatz zu einer gesunden Toleranz entwickelt sich in der Erziehung der Kinder. Die Eltern haben die Aufgabe ihre Kinder zu offenen und liberalen Menschen zu erziehen. Toleranz und Akzeptanz sollten in jeder Erziehung einen wichtigen Bestandteil bilden.
Zweitens sollte Homosexualität nicht als etwas Unmoralisches oder Sündiges gesehen werden, was es auch nicht (!!) ist. Dieses Bild wird uns von einigen konservativen Elementen unserer Gesellschaft regelmäßig vermittelt.
Die Kirche, konservative Politiker und Bürger versuchen immer wieder Homosexualität als etwas Abartiges oder Unflätiges darzustellen, oder rein auf die Sexualität zu reduzieren. Wo man ja sagen muss, dass die Kirche Sex und Lust schon immer als etwas Unmoralisches gesehen hat. Wohin das zwanghafte Zölibat führt wurde uns ja in den letzten 50 Jahren immer wieder in den Medien offenbart ...
Jeder hat das Recht seine Sexualität nach seinen eigene Prinzipien zu gestalten. Liebe definiert sich nicht nach Geschlecht oder Zugehörigkeit. Es ist egal ob man Mann oder Frau liebt.
Wir als mündige Bürger haben gegen jede Form der Diskriminierung homosexueller Menschen vorzugehen. Leider gibt es nur wenige, die diese Zivilcourage besitzen.
Homosexuelle Menschen werden oft verbal Angegriffen und müssen sich unflätige Bemerkungen gefallen lassen. Zu Unrecht.
Denkanstoß:
Der Sport ist einer der konservativsten Bereiche der Gesellschaft. Hier ist man mitten in der Körperlichkeit. Hier herrscht auch große Homophobie, nach wie vor.
Viel muss noch getan werden um Menschen mit ihrer Homosexualität so zu integrieren, wie es sein sollte.
Fangen wir gleich heute an, denn es müssen noch einige Hausaufgaben von Seiten der Politik und Verantwortlichen gemacht werden um homosexuelle Menschen voll und ganz zu integrieren.



