Gutes Graffiti ist Kunst, für die man in keine Ausstellung gehen muss. Doch wo fängt Vandalismus an?
Nicht nur in Galerien, auch vor Häusermauern kann man mit offenem Mund dastehen und einfach nur staunen, wie man so etwas malen kann In diesem Fall sprayen.Auf welch hohes Niveau von Schattierung und Tiefe es einige Graffiti-Künstler gebracht haben ist erstaunlich. Darum ist es wichtig diesen, meist anonymen Sprayern, ein Medium zu bieten, d. h. Hausmauern, die durch immer wechselnde Bilder geschmückt werden können.
Doch man muss Grenzen setzen. Nicht nur, dass einiges, was sich großspurig Graffiti nennt, lediglich ein unleserlicher Schriftzug ode einfach nur Farbe ist. Diese Art des Malens gehört in unser Jahrhundert. Denkmalgeschützte Häuser sowie Denkmäler selbst haben weder ein Graffiti nötig, noch gewinnen sie dadurch optisch. Diese Taten sind wohl als Vandalismus zu verurteilen und können auch unter dem Aspekt der Kreativität nicht geduldet werden.
Magdalena Punz, 21 Jahre, Mödling



