Privates Eigentum zu beschmieren ist meiner meinung nach keine Form von Kunst. Oft sind es nur leicht verschnörkelte, zum teil rassistische, Sprüche die auf Hausmauern oder ähnliches gesprüht werden. Doch das hat mit der eigentlichen Graffitikultur nur wenig zu tun.
Privates Eigentum zu beschmieren ist meiner meinung nach keine Form von Kunst. Oft sind es nur leicht verschnörkelte, zum teil rassistische, Sprüche die auf Hausmauern oder ähnliches gesprüht werden. Doch das hat mit der eigentlichen Graffitikultur nur wenig zu tun. Gute Graffitis sehen finde ich gut aus und stören mich nicht. Und solange von den richtigen Könnern nur Staatseigentum besprüht wird (meistens distanzieren sich die "Profis" ja davon, Privateigentum zu bemalen) sehe ich darin kein Problem. Denn wenn man sich anschaut für was unsere Regierung alles an Geld ausgibt, kann es ja kaum ein Problem sein, ein Graffiti, das wirklich jemanden stört, zu entfernen. Ich finde es aber eine Frechheit, dass die sogenannte "FS-Crew" den Kieferpavillion besprüht hat. Da bezeichnen Sprayer ihre Malereien als moderne Kunst, schrecken aber nicht davor zurück, anderen KünstlerInnen ihre Kunstwerke zu zerstören. Und was ist eigentlich mit dem Kodex, dass man kein Graffiti übersprühen darf? Gilt der nur für die eigene Kunst? Ich finde es aber einfach nur lächerlich, dass die Polizei nun eine Sondereinheit für Sprayer hat. Anstatt für diese Menschen einen Platz zu schaffen, andem sie ihre Kunst legal ausüben können, steckt der Staat Geld in eine, in meinen Augen, völlig sinnlose Aktion.



