Der Aufbau der Fanzonen ist endlich abgschlossen, die Anzahl der mit Österreich-Fahnen geschmückten Autos steigt stetig und wilde Spekulationen über die Ergebnisse der einzelnen Spiele sind schon im vollen Gang - kurzum, die Euro 2008 hat begonnen. Kurz nach der Eröffnung der Fußball-Europameisterschaft 2008 fragt man sich jedoch, was dieses Sportevent in Österreich mit sich bringt. Die Skeptiker der EURO stützen sich vor allem auf die Unanehmlichkeiten dieses Großevents: Die Komplettsperre des Wiener Ringes inklusive der Fahrteinstellung der Ringlinien und der "Zwangspause" für das Burgtheater oder die Lärmbelästigung durch zahlreiche Public-Viewing Bereiche sind die "Schattenseiten". Doch daneben ist die EURO vor allem eines: Werbung für das Land Österreich. Es ist allseits bekannt, dass Österreich vor allem vom Tourismus lebt und dieser unentbehrliche Wirtschaftszweig wird nun zusätzlich angekurbelt. Österreich ist als Austragungsort in aller Munde, sämtliche Hotels in den Spielstädten sind ausgebucht und der Handel rechnet mit Rekordumsätzen. Vielleicht sollte man selbst als bekennender Anti-Fußballfan einfach die positvien Auswirkungen der EURO 2008 herausheben und dabei bedenken, dass in ein paar Wochen der ganze Spuk auch schon wieder vorbei ist.
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