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Erstellt am 17.03.08 16:54

Happy St. Patrick's Day!
[vor 171 Tagen von moblogger]

Erstellt am 11.03.08 16:34
nettes verlies in der festung

[vor 177 Tagen von moblogger]

Erstellt am 11.03.08 15:16
anemonenfisch aka clownfisch aka nemo


[vor 177 Tagen von moblogger]

Erstellt am 11.03.08 12:08
wow - salzburg von oben ist cool!

[vor 177 Tagen von moblogger]

Fotografiert am 07.12.07 22:32
das absolute hammerkonzert im rockhouse!

[vor 269 Tagen von moblogger]
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Grenzgänge
vor 435 Tagen | Kommentare [5] | Tags: anita, nasenbluten, stories | Autor: anita

Grenzen sind allerorts beliebt. Nationen haben welche, Menschen auch, bisweilen bringt man sich selbst an die eigenen. Wie zieht man eine und wo?

"Ich gehe an meine Grenzen." Physische, psychische, den eigenen Geschmack betreffend? Jeder hat schon einmal Grenzen ausgelotet, die eigenen und die seiner Umwelt. Der Eltern, der Familie, der Freunde. Und ist damit auch sicher ein paar Mal baden gegangen. "Ich kenne meine Grenzen." Beinah jeder hat sich schon einmal gefragt, wie viel Bier er trinken kann ohne aus den Latschen zu kippen. Wie sich bedingungslose Liebe anfühlt. Wie viel Leid ein Mensch ertragen kann. Grenzen sind die Grauzone zwischen mir und meiner Umwelt, ein Ort des Überganges, an dem ich mit allem, was nicht ich bin, in Kontakt trete. Diese Grenze kann scharf gezogen oder verschwommen sein. Nach in die Brüche gegangenen Beziehungen oder Freundschaften stellt sie sich wieder, die Frage nach dem Ich. Wer bin ich, wer war ich in unserer Freundschaft? Wo hörte ich auf, wo fingst du an? Was an dir oder was an mir machte uns zum Wir? Einer meiner Professoren erklärte in einer Vorlesung das Wir als etwas, das über die Summe aus dem Ich und dem Du hinausgeht, etwas Neues bildet, etwas Eigenes, Größeres.

Wir leben von diesen Grenzen, von der Abgrenzung. Unsere Grenzen machen uns zu uns selbst. Wir grenzen uns von anderen ab, grenzen andere aus unserem Kreis aus, ziehen eine Grenze zwischen Familie, Freunden und dem "Rest". "Zeig mir deine Freunde und ich sage dir, wer du bist.", heißt ein altes Sprichwort. Dabei sind Grenzen genauso lebendig wie die Menschen, die auf ihrer einen oder anderen Seite stehen. Menschen verändern sich. Beziehungen und Freundschaften verändern sich, gehen auseinander oder wachsen weiter zusammen. Auch Grenzen verändern sich. Sie können sich langsam aufbauen wie eine Mauer, sie können aus Linien, halbhohen Sträuchern, Glas oder Beton und sogar aus Stahl sein. Sie können dehnbar und unnachgibig sein, genau wie wir Menschen.

"Ich habe meine Grenzen erreicht." Welche denn? Die der Erträglichkeit? Des Wahnsinns oder doch des Genies? Die Grenze zwischen Leben und Tod, Sein und Nicht-Sein? Grenzen bedeuten auch "Nicht mehr weiter kommen". Und auch diese gehören zum Leben dazu, sind wichtig und notwendig. Doch es braucht Mut, sie zu ziehen. Es braucht Mut zu sagen, "Du tust mir weh.", ist doch die Verletzung im Alltag meistens unsichtbarer Art und die Grenzverletzung nicht mehr rückgängig zu machen. Es braucht Mut sich selbst und anderen einzugestehen, dass man entgegen den eigenen Überzeugungen gehandelt und einen Fehler gemacht, eine Grenze überschritten hat.

Mit jeder Grenzverletzung gehen Konsequenzen einher. Sie mögen unsichtbar sein, unbedeutend in ihrem unmittelbaren Kontext. Irgendwann jedoch verschaffen sie sich Gehör, begehren auf, wollen gelebt werden. Auch dazu gehört Mut. Mut zu sich selbst zu stehen. Sich zu wehren, zu schreien und wütend zu sein. Bei Bedarf zu vergeben und vielleicht, wenn möglich, zu vergessen.

#anita klingler

PS: Zum Ersten, dieser Beitrag sei K. gewidmet. Obwohl ich nicht glaube, dass sie ihn jemals lesen wird. Zum Zweiten: Irgendwie kann ich es mir jetzt echt nicht nehmen lassen. Danke für's Bier, Gue! ;-)

System ist alles
vor 444 Tagen | Kommentare [12] | Tags: anita, nasenbluten, stories | Autor: anita

Ich kann es noch gar nicht glauben: Meine Noten aus Rio sind da! Lang genug hat's gedauert und viel Mühe gekostet.

Die Post habe Dank, der Himmel auch, das Flugzeug ist doch nicht abgestürzt und ich muss keine 2.900 Euro zurückzahlen!!! Wow, ich muss gestehen, ich hatte ganz schönes Muffensausen in letzter Zeit. Immerhin ist es nun schon über vier Monate her, dass ich nach Österreich zurückgekommen bin und normalerweise, so heißt es in den Statuten, sind die Noten bis zwei Monate nach Rückkehr im Büro für Internationale Beziehungen vorzulegen.

Abenteuer polizeiliche Anmeldung - Das durch und durch heimelige Gebäude der Polícia Federal.Es war ein harter Kampf, so wie augenscheinlich alles, was in Brasilien mit Bürokratie zu tun hat. Ich erinnere mich nur zu gern an meinen Trip zur Polícia Federal, wo mir nach vierstündiger Wartezeit freudestrahlend erklärt wurde, die Pfeife in Wien hätte mir ein falsches Visum ausgestellt. Ein halbes Jahr später kam Christian nach Rio. Der wurde theoretisch gleich wieder zurückgeschickt, weil ihm (genau!) die Pfeife in Wien ein Militaristen-Visum verpasst hatte. Ich ging also mit ihm zusammen in den Palácio Itamaraty, um auch sein Visum "geraderichten" zu lassen. Immerhin konnte ich ja mit dem Stempel in meinem Pass beweisen, dass ebendieses Amt SEHR WOHL zuständig und befähigt ist, Visa zu korrigieren. Letztendlich dampfte die Bedienstete mit meinem Pass und Christians Dokumenten ab, um uns eine halbe Stunde später beide Pässe, nun auch Christians mit einem Vermerk versehen, auszuhändigen.

Studienanfang in Rio de Janeiro; Bild: SN/anitaEin ähnliches Theater spielte sich auf der Universität ab, allerdings mit nöch stärker ausgeprägtem Schmierencharakter. Am Anfang meiner brasilianischen Studienkarriere begab ich mich mit Niki und Thomas ins Rektorat, um mich an der UFRJ offiziell zu inskribieren. Man erinnere sich an das grenzgeniale Telefongespräch... "Hallo Liebes, sag weißt du zufälligerweise, ob wir ein Austauschabkommen mit der Universität Salzburg haben? Nein, Österreich, nicht Australien... Ach, du weißt es auch nicht? Das ist ja blöd, weil ich hab da zwei Mädels sitzen, die sind von dort..." Thomas hatte sich zu dem Zeitpunkt schon in weiser Voraussicht verzogen. Wir schickten nachher also alle drei brav unsere Unterlagen hin, erhielten allerdings nie eine Antwort.

Der zuständige Koordinator ward einmal und nie wieder gesehen. Auf der Uni hieß es immer nur: "Ja, der kommt heut um fünf am Nachmittag." "Sicher?" "Ja." "Ganz sicher?" "Nein." Ich hatte also bis zum Anfang des zweiten Semesters keine Ahnung, ob ich denn nun überhaupt inskribiert war oder nicht. Als ich mit dem Koordinator die Fächer vereinbarte, die ich im zweiten Semester belegen wollte, meinte der nur lapidar, ich wäre ja nie mehr aufgetaucht. ICH?!? Hmmm.

Ebendieser Koordinator meinte auf mehrmaliges Nachfragen der Salzburger Koordinatorin Elóide (meine Emails wurden konsequent ignoriert), ich hätte mich ja vor meiner Abreise nicht mehr gemeldet wegen den Noten, deshalb hätten sie meinen Akt schon geschlossen. Mein Rückflug ging eine Woche vor Karneval, in den Ferien. Wenn der Typ schon unterm Semester nie zu erreichen ist, sitzt er dann gaaaanz sicher im Büro... Jedenfalls meinte er, er würde sehen, was sich machen lässt. Einige Emails und Telefonate später hatte Elóide endlich die werte Dame aus dem Rektorat an der Strippe, die doch tatsächlich meinte, ich hätte mich nie inskribiert. Komisch, komisch. Demnach hätte es doch nie einen Akt gegeben oder?

Letztendlich hat es Elóide jedoch geschafft, wofür ich ihr wirklich sehr dankbar bin! Ich halte meine Noten in Händen, muss sie nun nur mehr offiziell absegnen lassen und damit ist die Sache dann erledigt. Hoffe ich wenigstens. Aber mal sehen, was die österreichische Bürokratie diesmal noch für Überraschungen bereit hält...

#anita klingler

Ich habe kein Leben!!!
vor 450 Tagen | Kommentare [5] | Tags: anita, nasenbluten, stories | Autor: anita

Der Plagiator hat wieder zugeschlagen. Und sein rechter Haken schwang ins Leere. Unser Wissenschaftsminister bleibt Doktor. Noch mal Hahn, ähm, Schwein gehabt.

Manchen Menschen muss wirklich fad sein. Sie weiden sich am Unglück anderer und schauen Talkshows. Sie sind sich im Klaren, dass es auch in 20 Jahren noch Gute und Schlechte Zeiten geben wird. Oder sie surfen im Web 2.0, das in aller Munde ist oder zumindest auf jedem zweiten Bildschirm, obwohl im Grunde eh keiner weiß, um was es sich dabei tatsächlich dreht. Aber es klingt auf jeden Fall gut. Jeder ist Mitglied bei fünfunddreißigtausend Online-Communities und tauscht bereitwillig Einladungen für ebensolche aus. "Ich glühe härter vor als du Party machst", "Wir leben über unserem Budget und unter unserem Niveau" und "Ministranten World wide" seien hier nur als einige vielleicht a bissi hirnverbrannte, aber sicher lustige, Varianten genannt. Das Web 2.0 treibt aber noch andere Blüten. Der 23-jährige Robert Michel, im normalen Leben Student der Politikwissenschaft, hat es sich in den Kopf gesetzt, der erste ernstzunehmende Showmaster 2.0 zu werden. 2005 verspielte er aufgrund einer unglücklichen Liebesgeschichte sein ganzes Geld in Las Vegas und wurde daraufhin zu Rob Vegas, dem Showmaster 2.0 der Mindtime-Show. Über 50 Folgen stehen nun bereits im Netz, manche davon haben schlicht unglaubliche Berühmtheit erlangt. Für alle, die den Mindtime-Song überleben sollten, ja, es geht auch schlimmer.

Charlotte Roche und Heinz Strunk; Bild: SN/tivoliDafür hat die von vielen (vollkommen zurecht!) verehrte Charlotte Roche eine neue Sendung, die sich allerdings kein Sender auszustrahlen trauen würde. "Wahrheit oder Pflicht" heißt sie und kann bei Bedarf auf (wo sonst?) youtube in vier Teilen Schulausflugswochenabendfeeling herbeizaubern. Sogar einen Trailer zur Sendung gibt es dort zu sehen. Der Inhalt ist allerdings eher dürftig ausgefallen. Charlotte lädt Roger Willemsen, Ferris MC, Mieze und Kim Fischer zu sich nach Hause ein und spielt Flaschendrehen. Die erste Pflicht besteht darin, die anfänglichen Hemmungen mit etwas dezent Alkoholischem zu beseitigen (Charlottes Kommentar dazu: "Musst ja nicht alles auf einmal runtergulpen, mach ich ja auch nich." Tut sie aber doch. Und alle anderen auch.) Dann geht es los. Charlotte erklärt noch einmal, wie das Spiel funktioniert. Manch einer hat die Erinnerung an die Schulzeit inzwischen ja bereits erfolgreich verdrängt... Für den Fall, dass den Anwesenden keine Fragen oder Aufgaben einfallen sollten, hat Charlotte vorgesorgt: ein Stapel Karten mit Vorschlägen liegt auf dem Tisch bereit. Die erste Frage aus ebendiesem ist bereits ein wenig schräg: "Was für eine Frisur hast du im Intimbereich?" Hmmm, so genau wollten wir das vermutlich jetzt nicht wissen. Als wenig später Roger Willemsen seinen Fuß in Charlottes Klospülung hält, fragt sich wohl jeder, was für eine Stunde es denn da geschlagen hat. Auf der Süddeutsche Homepage gibt es zu diesem Thema eine interessante Abhandlung.

Vermutlich fragt ihr euch nun (auch das vollkommen zurecht), wozu ich euch das erzähle und was zur Hölle denn das mit dem eingangs erwähnten Plagiator zu tun haben soll. Ich gebe zu, auch ich mache viele sinnlose Dinge. Mir sinnlose Dinge im Internet suchen und darüber berichten zum Beispiel. ICH habe allerdings tatsächlich auch vernünftigere Hobbies. MANCHE dagegen haben es sich zum Hobby und Lebensinhalt gemacht, Menschen zu diskreditieren, ihre Arbeit in Veruf zu bringen und anderen das Leben schwer zu machen. Studierenden zum Beispiel. Oder auch Menschen, die schon längst nicht mehr zur Uni gehen. Wie Wissenschaftsminister Johannes Hahn zum Beispiel. Dem hätte, dem Plagiator seiner Meinung nach, nämlich der Doktortitel aberkannt werden sollen. Und das, obwohl der im Gegensatz zu vormaligen Bildungsministerinnen wenigstens studiert hat. Versteht mich nicht falsch. Plagiate sind natürlich nicht in Ordnung. Was aber der Hahn in seiner Diss geschrieben hat, ist mir grundsätzlich wurscht. Offensichtlich auch der Universität Wien, die am Montag, 11. Juni, auf die Einleitung eines Plagiatprüfungsverfahrens gegen den Minister verzichtet hat. Ich stelle mir nur die Frage, wie weit der persönliche Wahnsinn eines Menschen gehen kann. Wie sehr kann man sich in eine Sache verrennen? Hat der Mann denn nichts anderes zu tun? Die korrekte Verwendung bzw. Zitation der eigenen Texte zu überprüfen, mag ja noch angehen, aber Faule-Eier-Suchen im Wissenschaftsbetrieb als Lebensinhalt ist doch ein wenig schräg. Würde sich derjenige welcher (He-who-must-not-be-named) um Leichen im Keller, Kellerleichen, Leichen im tatsächlichen Sinne kümmern... Der Gerechtigkeit muss Genüge getan werden, keine Frage. Mord verjährt nicht! Aber Plagiate? Es gibt doch wohl Wichtigeres im Leben oder?

#anita klingler

PS: Das Highlight von "Wahrheit oder Pflicht" ist auf jeden Fall die Szene, in der Charlotte und Roger gemeinsam pinkeln gehen. Und Ferris' Wunschtraum. Und die Antwort auf die hochintellektuelle Frage: "Hast du Erfahrungen mit Analverkehr?" Alkohol und seine Folgen!!!

INTERNET
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,382779,00.html
Der Plagiator - Ein Drama in drei Akten

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20982/1.html
Stefan Weber über Google und Wikipedia
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24927/1.html
Interview mit Konrad Paul Liessmann (Philosophie/Uni Wien)

http://www.unihelp.cc/news.php?extend.554
Artikel auf Unihelp
http://www.unihelp.cc/comment.php?554
Dazugehörige Kommentare

Charlotte Roche und Heinz Strunk; Bild: SN/tivoli

Frauen haben's schwer
vor 451 Tagen | Kommentare [4] | Tags: anita, musik, nasenbluten, stories | Autor: anita

Au weia. Da bin ich doch tatsächlich über ein großartiges Lied gestolpert. "Gaby" von der Kleinen Tierschau. Stiiiirb, Costa!!!

Au weia. Da bin ich doch tatsächlich über ein großartiges Lied gestolpert. "Gaby"   von der Kleinen Tierschau. Stiiiirb, Costa!!! Bild: SN/walter laibleIch kann's ja echt schon nicht mehr hören. Selbst Menschen in meinem Alter sind noch nicht aus ihrer infantilen "Ich kenn da aber ein Lied, in dem dein Name vorkommt"-Phase draußen. "Ich traf sie irgendwo, allein in Mexiko..." Schlimmer war nur der Kommentar eines mir unbekannten Freundes (besser is') meines guten Freundes. "Siehst, genauso wie die eine Kuh da..." ICH HASSE EUCH ALLE!!! Tu ich natürlich nicht, wär ja viel zu viel Aufwand und sowieso bloße Energieverschwendung. Und Schuld sind ja sowieso meine Eltern. Die wollten mir nämlich einen Namen geben, den man möglichst nicht verschandeln kann. Costa sang seinen Hit allerdings schon seit dem schönen Jahre 1975, wogegen ich erst acht Jahre später das Licht der Welt erblickte und ein gravierender psychischer Schaden, hervorgerufen durch potentielle Anwärter auf den Thron des griechischen Barden mit dem halb-spanischen Namen, somit absehbar gewesen wäre. Aaaaber: wenigstens stand im Liedtext zu diesem blöden Mexiko-Song nichts von "keinen Mann abkriegen". Das ist anscheinend den Gabys vorbehalten.

Bereits der Refrain lässt die Herzen aller Gabys höher schlagen: "Lieber doof sein, als Gaby heißen". Doch was will man von einer Band erwarten, die sich "Die Kleine Tierschau" nennt? Wieherndes Gelächter gepaart mit dem Brüllen eines Löwen und einer Hyäne? Aber sie sind ja ohnehin Komödianten. Hmmm. Weiter im Text. "Was kann ich denn dafür, dass ich Gaby heiß, liegt nicht an mir." Recht hat der Mann!!! "Immer werde ich blöd angesehn, dass ich Gaby heiß, wer kann das verstehn? Was fange ich nur an? Wenn ich Gaby heiß, krieg ich keinen Mann!" Und weiter mit dem Refrain im schönsten Bigband-Swing.

Au weia. Da bin ich doch tatsächlich über ein großartiges Lied gestolpert. "Gaby"   von der Kleinen Tierschau. Stiiiirb, Costa!!! Bild: SN/die ärzteDer Name "Gaby" (oder auch "Gabi" geschrieben) erfreut sich in der Musik allgemein großer Beliebtheit. Vor allem durch DÄ haben Gabi und Uwe unerwartete Berühmtheit erlangt. In insgesamt drei Liedern besingen sie das Wohl der beiden. Doch DÄ gehen allgemein nicht gerade sparsam mit Namen um. Am schlechtesten kommt auf jeden Fall Claudia weg. Man erinnere sich. Es folg eine Aufstellung der im Gesamtwerk von DÄ erwähnten Frauen- und Männernamen:

  • Frauennamen:                  
    Anneliese, Claudia, Susi, Elke, Erna, Gabi, Grace, Madonna, Monika, Gwendoline 
  •  Männernamen:
    Buddy, Paul, Uwe, Helmut, Matthäus, Ralf, Michael, Micha, René, Rod                                

Gleichstand. Zugegebenermaßen hätte ich nicht mit einem solchen Ergebnis gerechnet. Erwähnenswert ist in jedem Fall, dass sowohl Claudia als auch Gabi und Uwe jeweils drei Songs gewidmet wurden. Und die Frauen kommen trotzdem schlechter weg. Außerdem heißen ja nicht so viele Leute René oder Buddy. Ganz abgesehen davon kann ich ohnehin nur Mutmaßungen anstellen, was die zahlreichen "Katharinas", "Christins", "Susannas", "Angies" und "Emanuelas" angeht, die da draußen noch so herumschwirren. Songs mit Männernamen fallen mir dagegen grad nicht wirklich ein. Und überhaupt: Was hab ich in meinen Jugendjahren gelitten, da meine Erzfeindin doch tatsächlich den gleichen Namen trug wie ich! SOWAS IST EINFACH NICHT FAIR!!! Aber ich darf demnach wenigstens doof sein und kriege sicher einen Mann. Das ist ja schon mal etwas.

#anita klingler

INTERNET
http://www.tierschau.de/c/tierschau.php
Tierschau-Homepage

http://www.pappalatur.at/2007/05/16/lieber-doof-sein/
Das Gaby-Lied

http://www.deriva.de/rb/dieschlechten/cgi-bin/frame.pl?http://www.die-schlechten.de/vonuns/texte/anita.html
Liedtext von Costa Cordalis (absolut sehenswerte Seite!!!)

http://www.bademeister.com/
Homepage der BBW (Besten Band der Welt)

Au weia. Da bin ich doch tatsächlich über ein großartiges Lied gestolpert.

Weh-Geh-Freuden
vor 459 Tagen | Kommentare [14] | Tags: anita, nasenbluten, stories | Autor: anita

Die beliebteste studentische Lebensform unterzieht mich derzeit einem harten Test. Sie mich, ihr habt richtig gelesen.

Prinzipiell könnte man sich als Bakalaurea der Kommunikationswissenschaft und angehende Magistra (ähem...) bereits vorstellen, dass das Projekt "Ich ziehe in eine neue, schon bestehende WG" auch manchmal ein etwas kompliziertes Unterfangen darstellen könnte. Hmpf.

Ich bin einfach ein naiver Mensch. Naiv im sinne von gutgläubig (unter anderem...). Ich glaube immer, dass mich das komische Gefühl im Magen täuscht, weil ich es ja an nichts Konkretem festmachen kann. Und es übertölpelt mich immer wieder. Da gab's vor Kurzem ein Standard-Dossier zum Thema Intuition. Ich habe es verschlungen und mir zum wiederholten Male vor Augen gehalten, dass mein Bauch schon Recht hat. Meistens jedenfalls. Es sei denn, er produziert nur heiße Luft, doch das ist eine andere Geschichte.

Die beliebteste studentische Lebensform unterzieht mich derzeit einem harten Test. Sie mich, ihr habt richtig gelesen. Bild: SN/anita"Man kann nicht nicht kommunizieren." hängt jedem Kowi-Studenten schon zum zehntausendsten Mal zum Hals raus. Dabei hat der gute Watzlawick ja noch ganz andere Perlen auf Lager. Die heißgeliebte, oft gelesene "Anleitung zum Unglücklichsein" zum Beispiel. Oder natürlich "Vom Schlechten des Guten - Hekates Lösungen". Oooohhh, Meister, deine Ratschläge sind mir offensichtlich in Fleisch & Blut übergegangen. Selten war die Kommunikation zu Haus so am Nullpunkt angelangt. Höchstens in Rio bei meinem (selbst erachteten) "Zweitvater" Márcio, der sich regelmäßig beschwerte, dass das Fenster entweder (zu) offen oder (zu) zu war. Mühsam? Auf jeden Fall. Vielleicht hätte ich es mir denken sollen. Ein Zwicken im Bauch hatte es mir verraten. Aber ich brauchte eine Wohnung, damals wie heute. Mit Internet. So schnell wie möglich. Das aktuelle Exemplar ist schön, im Grünen, alles, was man brauchen kann, befindet sich praktisch um die Ecke (Bankomat, Supermarkt, Apotheke, Bus), bloß die Stadt ist halt ein bissl weit weg. "Und daaaaann?" würde die Dame am Schalter des Durchfahr-Schnellimbisses fragen. Und daaaann sind da noch meine Mitbewohner.

Die beliebteste studentische Lebensform unterzieht mich derzeit einem harten Test. Sie mich, ihr habt richtig gelesen. Bild: SN/anitaDer Eine ein Psychologe, der andere ein kommunikationswissenschaftliches Phänomen. Der Witz: wir reden nicht miteinander. Nun erhielt ich vor einigen Tagen eine Erklärung für das WG-interne Schweigegelübde. Richtig geraten, es war der Psychologe, der das Wort ergriff. Ob wir denn reden könnten, bevor (!) sich zwischen uns ein eisiges Schweigen ausbreiten würde. Na klar, kein Problem. Den Rest kann ich mir im Prinzip schenken, nur so viel sei gesagt: Da ich manchmal dazu tendiere, Menschen nicht ausreden zu lassen, was einfach an meinem zuweilen etwas überschwänglichen Temperament liegt und sich leicht beheben lässt ("Du, jetzt hast mich unterbrochen." "Entschuldige."), und mich nicht in angemessener Weise in die Gespräche meiner Mitbewohner "eingeklinkt" habe, zogen es beide nach gemeinsamer Beratung vor, gleich gar nicht mehr mit mir zu reden. Vielleicht hätte man sich ja fragen können, weshalb es überhaupt nötig war, dass ich mich in Gespräche "einklinke". Vielleicht hätte einfach mal jemand zur Kenntnis nehmen können, dass ich existiere und jetzt auch da wohne. Vielleicht hätte man sich gemeinsam unterhalten können, anstatt dass ich da sitze und die beiden miteinander reden, als wäre ich gar nicht anwesend. Mag sein, dass ich ein wenig schroff war manchmal. Aber ist das wirklich ein Grund in der Früh zur Begrüßung nur kurz zu winken und im Zimmer zu frühstücken, weil ich in die Küche komme? Hat man es mit 27 tatsächlich nötig, so kindisch zu sein?

Die beliebteste studentische Lebensform unterzieht mich derzeit einem harten Test. Sie mich, ihr habt richtig gelesen. Bild: SN/anitaDer Grund, dass ich wieder in eine Wohngemeinschaft ziehen wollte, liegt eigentlich auf der Hand. Ich hatte bisher kaum schlechte Erfahrungen gemacht und wollte nicht allein in einer Wohnung sitzen und versumpfen. Nun sitze ich in einer Wohnung mit zwei Typen, die nicht mit mir reden (es sei denn, es geht um die Telefonrechnung) und versumpfe. Noch dazu mitten in der Pampa. Großartig hingekriegt.

#anita klingler

 PS: Mit Mitbewohner sind natürlich keineswegs meine Meerschweinchen gemeint (weiß: Gino, braun: Giulia). Die würden sich mit Studieren ja auch ein bissl schwertun. Allerdings hatte ich Skrupel, ungefragt Bilder meiner Mitbewohner zu veröffentlichen und fragen konnte ich ja schlecht... ;-)

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