Der Weihnachtscountdown läuft bereits - in den Geschäften herrscht allerdings noch keinerlei besinnliche Ruhe, denn die Jagd auf Geschenke ist noch bei weitem nicht abgeschlossen.
Man müsste ja fast glauben, den meisten Vätern fiele erst eine Woche vor Weihnachten ein, dass sie zwei Kinder haben. Oder sind doch die Frauen daran schuld, die erst kurz vor dem großen Fest auf die Idee kommen, dass die rosa Schweinchenkrawatte doch nicht das wahre Geschenk für den Gatten ist? Keine Ahnung! Fakt ist, dass sich der Massenansturm auf die Geschäfte ganz knapp vor Weihnachten irgendwie erklären lassen muss ...
Das Zeitmanagement vieler Weihnachtseinkäufer lässt mit Sicherheit ziemlich zu wünschen übrig. Dabei ist diese ?Geschenke, die du heute kannst besorgen, verschiebe am besten gleich auf übermorgen?-Mentalität durchaus verständlich. Schließlich ist der Advent eine stressige Sache: kindergärtliche Krippenspiele, das alljährliche Weihnachtsbesäufnis mit den Kollegen, kalorienreiche Kekse, Punsch in Plastikbechern, der in der Badewanne schwimmende Weihnachtskarpfen ? alles Dinge, die das adventliche Shoppingkonzept gehörig durcheinander bringen können.
Trotzdem: Je später, desto besser, scheint die Devise zu lauten. Nur keinen Stress, Weihnachten ist ja ohnehin erst in einer Woche ? das macht 7 x 24 Stunden. Genügend Zeit also, um sich über die Geschenke für seine Liebsten Gedanken zu machen.
Für manche ist es wahrscheinlich der Kick schlechthin, das Großbauprojekt ?Weihnachtsshopping? an nur einem Nachmittag zu absolvieren. Schließlich ist das vorweihnachtliche Einkaufen eine Herausforderung, die absolute Heldentat: ?Ich hab?s geschafft, mich in einer Stunde zu deinem Parfüm durchzuwühlen, Schatz! Andere brauchen den ganzen Advent dafür ..."
Falls der Zeitplan doch noch daneben geht, Fenster Nummer 23 bereits weit offen steht und die neue Rolle Geschenkpapier noch immer keine praktische Verwendung gefunden hat, sollte man auf den vorher erarbeiteten Notfallplan zurückgreifen. Die unromantischste Lösung ist hier das Internet ? ein Mausklick und der 24-Stunden-Service rettet vor einer drohenden Blamage. Eine andere Möglichkeit sind Gutscheine: Zettel abgerissen, mit Kugelschreiber ?Gutschein? draufgekritzelt, fertig! Das spart eine Menge Denkarbeit ...
Was aber tun, wenn der Karpfen verspeist, der letzte Ton von ?Stille Nacht? verstummt und sich die Geschenke-Sache trotzdem nicht ausgegangen ist? Die einzige Chance ist die Flucht nach vorn: ?Weihnachten ist doch das Fest der Liebe? oder ?Wir haben doch schon alles? oder der Klassiker: ?Denkt daran, wie es Maria und Josef vor über 2000 Jahren ergangen ist.?
Wer das ohne Scheidung, Liebesentzug oder weinende Kindern übersteht, hat gewonnen. Das darf aber stark bezweifelt werden ? somit ist diese Variante nicht wirklich zu empfehlen.
Unser Tipp: Ins nächste Shoppingcenter flitzen und sich mit tausenden anderen Spätstartern dem Weihnachts-Einkaufsrausch hingeben.
#michaela hasslacher








Ausserdem muss man ja nicht immer alles auf den letzten Drücker einkaufen , zumal die Geschäfte ja vorher bestimmt nochmal ein wenig die Preise anheben um dann wieder geschickt zu werben das es Produkt X nun 10% günstiger ist ..
Daher werden hier ein Großteil der Geschenke schon dann gekauft , wenn diese im Angebot sind :)
Und wenn weihnachten vorbei ist, wird das gemacht wie letztes Jahr .. wieder ab auf Arbeit und Geld verdienen fürs nächste Jahr weihnachten ;)
Und nun wünsch ich noch allen schonmal frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch ins neue Jahr (oh Gott .. noch 2 Wochen dann ist das Jahr schon wieder vorbei ..)
- Christian