Wachrütteln mittels Headbanging, Gitarrenriffs gegen Ausgrenzung: Am 27. April rocken einheimische Bands im Kulturhaus Liezen für die gute Sache.
Jeder kennt es, viele tun es selbst: diskriminieren. Die Veranstaltung "Rock gegen Rassismus" will nun auf die "schleichende Akzeptanz gegenüber Rassismus in Wahlwerbungen und im Sprachgebrauch" aufmerksam machen. Die Idee stammt von einem Betriebswirtschafts-Studenten der Fachhochschule Salzburg.
Erklärtes Ziel: Die Jugend im Umgang mit Rassismus zu sensibilisieren und so bessere Voraussetzungen für ein friedliches Miteinander zu schaffen. "Bei 'Rock gegen Rassismus' stehen einheimische Bands geschlossen gegen Diskriminierung und Intoleranz auf der Bühne", sagt Veranstalter Stefan Jahn. Das Konzert soll aufrütteln und gleichsam zum Nachdenken anregen.
"Rock gegen Rassismus" ist aber nicht nur etwas für die Ohren. Auch die Augen sollen dabei geöffnet werden. Aus diesem Grund hängen im Foyer des Kulturhauses Liezen Bilder zum Thema Rassismus. Die Werke stammen allesamt von Schülern, die damit ihre Erfahrungen und Eindrücke zum Ausdruck bringen. Darüber hinaus stellt der Verein Akzente International Publikationen zur Verfügung.
Mit dabei sind: Die Vorläufer der Session Band "Plantz Corner", "Gigalone" aus der Obersteiermark und "Dusk Ritual". Stets unkonventionell und ungeschliffen: die "Nuclear Tofu Connection".
Wer also Lust auf einen Abend mit schwungvollem Ska, melodischem Skate-Punk und deftigen Metal-Klängen hat und sich dabei auch noch für die gute Sache einsetzt, ist am 27. April (Einlass: 18.30) bei "Rock gegen Rassismus" im Kulturhaus Liezen bestens aufgehoben.
#stephan kliemstein








vor allem, wenn mensch bedenkt, dass die boneheads der nation ein paar tage vorher wahrscheinlich wieder in braunau aufmarschieren werden.