Wenn man "über den Berg" ist, hat man das Gröbste normalerweise schon hinter sich - nicht jedoch beim Downhill-Skateboarden: da fängt der Spaß an dieser Stelle erst so richtig an!
Die Welt sieht schon ein bisschen anders aus, wenn man mit über 100 km/h einen Berg hinunter rast - besonders, wenn man dabei nicht festgeschnallt in einem Auto sitzt, sondern lediglich auf einem rollenden Brett mit qualmenden Reifen balanciert.
Um genau diesen Adrenalinkick geht es bei der Highspeed-Variante des Skateboardens, genannt Downhill. Ziel beim Downhill-Skaten ist es, so schnell wie möglich den Berg hinunter zu fahren und dabei so wenig wie möglich zu bremsen. Alexander Frischauf, Obmann des Vereins "Gravity Sports Austria" ist selbst begeisterter Downhill-Skater: "Die Geschwindigkeit, mit der man nur wenige Zentimeter über dem Boden talwärts rauscht, ist überwältigend! Man ist derart konzentriert auf den Augenblick, dass man vom Alltag komplett abschalten kann!"
Downhill-Skateboarding eignet sich jedoch nicht für einen spontanen Selbstversuch am Schlittenhügel: die Extremsportart klingt nicht nur gefährlich, sie ist es auch. Stürze stehen auf der Tagesordnung und neben einer gehörigen Portion Mumm in den Knochen sollte man vor allem ordentliche Schutzbekleidung, Gleichgewichtssinn und Respekt vor der Geschwindigkeit mitbringen.
Alexander Frischauf empfiehlt als ersten Schritt den Kontakt zu aktiven Fahrern bei Veranstaltungen oder über Internetforen: "Auch unser Verein Gravity Sports Austria steht natürlich jedem mit Rat und Tat zur Seite, der Interesse an dieser Sportart hat!"
Downhill Skate Championships in Thalgau bei Salzburg Hautnahe Infos aus erster Hand zum Thema Downhill-Skateboarding gibt es diesen Juli erstmals in Thalgau: Bei den "ROCK and ROLL" Austrian Downhill Skate Championships gehen von 26. bis 28. Juli über 120 Starter aus 15 Nationen ans Äußerste und kämpfen auf der drei Kilometer langen Strecke um Europa- und Weltcup-Punkte sowie um den Titel des besten heimischen Boarders. Los geht es am Donnerstag mit einer Trainings-Session, am Freitag folgt dann die Qualifikationsrunde.
Den spannenden Abschluss bilden schließlich die Finalläufe am Samstag - egal bei welchen Wetter. Gefahren wird in fünf verschiedenen Klassen: Skateboard, Buttboard, Streetluge, Gravity Bike und Dirtsurfer, wobei jeweils vier bis sechs Fahrer gleichzeitig an den Start gehen. "Die Strecke ist sehr breit und hat drei Monsterkehren - hohe Geschwindigkeiten sind also garantiert!", freut sich Alexander Frischauf auf das Spektakel.
Und wer nun bei so viel Rollen auch ein wenig Lust auf Rocken bekommen hat, kann Freitag und Samstagabend bei den Fluxus Rocknights fleißig zu den Klängen der österreichischen Bands KingTiger, Pink as a Panther, Tough Motion, The Gang Bang Gang, Toxic Insanity und Namastè hüpfen und springen.
Interessierte sollten einfach auf der "ROCK and ROLL"-Homepage vorbeischauen, dort gibt's alle Infos zu dem Event!
#susanne schiendorfer
INTERNET
http://www.downhillskate.org
Offizielle Homepage der Downhill Skate Championships







