Helloween präsentieren sich mit ihrem neuen Album "Gambling With The Devil" im melodiösen Power-Metal-Stil. Weniger Bombast als beim Vorgänger aber 100% Power. Eine überzeugende Mischung.
"Kill It" ist der erste Track nach dem fast einminütigen Intro. So heftig der Name ist, so stark ist auch das musikalische Aufgebot. Mit viel Power gehört dieser Song sicherlich zu denen, die Frontmans Andi Deris Stimmbänder am meisten gefordert haben. Das schöne an diesem Song ist, vom einfachen Refrain abgesehen, dass sich Andis Stimme wunderschön in das kraftreiche Arrangement einfügt. Die Lyrics sind im Gegensatz zu vielen anderen Bands sozial-kritisch und enthalten nicht das übliche "blabla Devil und F***".
Nummer drei ist der Mit-Sing-Song. Gut zu verstehende Lyrics und der eingehende Refrain machen Spaß zu hören. Allgemeiner Meinung ein Song der "Helloween-Standard-Klasse". Trotzdem - ob Standard oder nicht - ich find ihn echt gut.
Es folgt "As Long As I Fall" und somit die erste Rock Ballade. Der titelgebende Refrain ist leicht zu merken und hat echte Ohrwurmqualität.
Nachdem ich mich auf den gemütlichen Track eingestellt und die nächste Ballade erwartet hatte, wurde ich ziemlich überrascht. Wobei mir das lange Outro eine Warnung hätte seien müssen.
Wer der Schönheit wegen die Lautstärke nach oben gedreht hat, sollte sie rechtzeitig vor Ende der Ballade wieder senken.
Die anschließenden Songs ( 6- 8) präsentieren sich mit melodischem Powermetal.
Schließlich kommen wir zu Track 9. I.M.E. ist einer meiner absoluten Favourites auf dieser CD. Tiefgreifende Lyrics und packende Sounds machen diese Nummer zu einem absoluten Highlight des Albums.
Die 10. Nummer ist durchaus radiotauglicher Rock. Ich schätze Bayern 3 könnte das zu späterer Stunde spielen. (Nein, ich habe nicht Ö3 mit Bayern verwechselt, aber Ö3 spielt nach meiner Meinung ja echt nur Billig-Pop)
Dreambound beginnnt mit einem schönen Opening. Ein guter Einstieg in die Abschlussphase des Albums. Schnelle Rythmen sorgen nocheimal für ordentlichen Puls und wahrscheinlich Nackenschmerzen bei jedem Headbanger.
Schließlich endet das Musikvergnügen mit Heaven Tells No Lies (12). Variationen und das (Musik) spielen an sich stehen im Vordergrund. Zudem kommt ausgezeichneter Refrain.
Diese CD gehört für mich ins Regal eines jeden (Hard)Rock- und Metalfans.








