FRITZ gab 12 glücklichen Gewinnern am 28.12.07 die Möglichkeit sich das Gothic-Metalevent des Jahres als VIP anzusehen. Ein ausführlicher Bericht über Stimmung, Feuer und viel Metal
Treffpunkt 14:30 Uhr vor dem Logeneingang. Die ersten Gewinner warten schon in freudiger Erwartung bei klirrender Kälte auf ihre Karten. Nach Vorlage der Gewinnbestätigung konnten sie diese in Empfang nehmen und endlich am Türsteher vorbei zur Loge gehen. Mario ist einer der glücklichen Gewinner und von Anfang an begeistert. " Wir wurden von verschiedenen Portieren begrüßt und nach oben begleitet, um die VIP Lounge zu betreten. Vorbei am üppigen Buffet und der VIP Bar ging es in den Raum der Salzburger Nachrichten. Genial!"
Der Beginn des Festivals war mit 15:30 Uhr angekündigt. Es blieb den Gewinnern und dem FRITZ-Team also genug Zeit um sich kennenzulernen, die Loge sowie die Lounge zu erkunden und mit einem " Wahnsinnsblick auf den Endspurt der Aufbauarbeiten zum Bandmarathon" auf die Starter des LineUps "Van Canto" zu warten.
Es war allen deutlich anzusehen, dass sie es genossen sich nicht dem harten Kampf um die besten Plätze, mit Sicht auf die Bühne, stellen zu müssen, sondern dieses Spektakel gemütlich von oben aus bei einem Bier, Wein oder anderem Getränk zu betrachten. "Von den Logenplätzen aus hatten wir einen extrem guten Blick auf die Bühne . Wir hatten unsere Ruhe ohne Platzangst zu bekommen. Das war mir persönlich viel lieber als unten im Gedränge der Massen wo man nicht mal was gesehen hat" sagt FRITZ-Gewinnerin Kathi ,15.
Um 15:30 Uhr betritt Van Canto die Bühne und ein erinnerungswürdiger Abend beginnt.
"Die Stimmung hätte besser nicht sein können." (Kathi, 15)
Mit Van Canto als Starter haben die Veranstalter eines der absoluten Highlights ins Rennen geschickt. Diese Metal-Acapella Band, bestehend aus vier Sängern, einer Sängerin und einem Schlagzeuger, begeistert nicht nur die FRITZ-Loge. Spätestens mit ihrem Song "Rain" in dem sie eine E-Gitarre äußerst realistisch nachahmten, hatten sie das Publikum auf iher Seite. Van Canto lieferte eine erstklassige Performance.
Im Anschluss folgte Tarot, dessen Bassist Marco auch bei Nightwish wieder dabei sein sollte. Sie rockten in traditioneller Metalmanier die Halle. Harte Gitarrensounds und eine ansprechende Lichtshow machten den Auftritt komplett. Besonders schön: Marco bezieht das Publikum mit Witz und Charme in seine Show mit ein.
Jesus on Extasy und Dope Stars Inc. waren die nächsten Bands am Start und gaben mit Synth Rock und Industrial Rock alles was sie zu geben hatten. Das Publikum war abwechselnd mehr oder weniger begeistert. Besonders aber bei der Ankündigung "This is our last song" gab es Applaus. Die Umbaupausen wurden von unseren Gewinnern genutzt um für ihr leibliches Wohl zu sorgen. FRITZ-Gewinner Fazit: "Total lecker" und " Einmal im Leben so richtig dekadent sein, auch wenn das sonst nicht unsere Welt ist."
Nach mehr als 1 1/2 Stunden kam mit Amorphis für die einen die Erlösung, für die anderen eine weitere gute Vorband. Die Band um Sänger Tomi Koivusaari überzeugt mit erstklassiken Gitarrensounds. Tomi versteht es die richtige Mischung zwischen Growling und harmonischem Gesang zu finden. Ein perfektes Gesamtkonzept das keine Wünsche offen lässt.
Die letzte Vorband ist Blind. Sie haben es anfänglich schwer die Menge für ihren Rock -Alternative Rockstil zu begeistern. Kein Wunder, befinden sie sich ja auch auf einem Gothic-Metalfestival. Doch je länger sie spielen, desto eher bringen sie das Publikum dazu sich ihrer Musik hinzugeben und mitzurocken. Blind hat sich bei diesem Event so gut wie möglich integriert und zählt auf alle Fälle zu den deutschen Hoffnungen in der internationalen Rockszene.
Schließlich das lang ersehnte Finale. Die Band auf die alle gewartet haben. In der FRITZ-Loge wird gejubelt, das Publikum kreischt - Nightwish steht auf der Bühne. Anette Olzon begrüßt das Publikum auf deutsch. Die Stimmung ist hervorragend. Das Publikum ist von Anfang an voll dabei. Nightwish stellt mit dem ersten Teil ihrer Performance ihr neues Album "Dark Passion Play" vor, im zweiten Teil werden auch Songs aus Tarja Turunens Zeiten ausgegraben.
Nightwish hat mit Abstand die beste Light- und Bühnenshow des Abends. Mit ihrer Musik, viel Pyrotechnik und bombastischen Lichtarrangements reißen sie das Publikum mit in ein Meer von Gefühlen. FRITZ-Gewinner Mario, 27, beschreibt den Abend treffend: " Das absoulte Highlight war natürlich Nightwish, ein Feuerspektakel an Stimmung, wippende Hände vor der Bühne und auch bei uns gings dann so richtig ab. Mit "Dark Chest of Wonders" waren dann wohl die anfänglichen Sorgen um Anette Olzon ausgeräumt. " Recht hat er. Anette hat das Publikum wirklich überzeugt.
Fazit des Abends: 12 glückliche FRITZ-Gewinner und eine klasse Show!
"Herzlichen Dank an das FRITZ-Team für diese tolle Gelegenheit, wir werden dieses Erlebnis als ganz besonders in Erinnerung behalten."
#florian richter
http://www.vancanto.de Van Canto
http://www.dopestarsinc.com Dope Stars Inc.
http://www.blindpage.de Blind
http://www.nightwish.com/de/news Nightwish
http://www.amorphis.net Amorphis
http://www.digital-dandies.com Jesus on Extasy
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Liebe Grüße,
Mike
ganz liebe grüße
michaela.. ^.^
die halle ist für konzerte echt gut geeignet, aber es waren verwunderlich viele sitzplätze leer, obwohl's beim kartenkauf voll ausgesehen hat. vermutlich warn die meisten draußen oder eben direkt vor der bühne. der sound war erstklassig.
leider gab's auch einige (derbe) enttäuschungen. warum das ganze als "festival" gehandelt wird, entzieht sich mir jeder logik, da die meisten bands gerade mal so lange gespielt haben, wie die umbauten gedauert haben und sowas erwartet man von vorbands, nicht von einem "festival". am meisten war ich enttäuscht, als amorphis nach dem 5. song gegangen ist. die waren für mich der highlight des abends. technisch, wie auch rockend.
wie's "jesus on extasy", "dope inc." und "blind" ins lineup geschafft haben ist auch wilden spekulationen ausgesetzt. die haben einfach so richtig gar nicht ins bild passen wollen und warn hauptsächlich lärmende zeitverzögerung zum hauptevent. immerhin waren die jungs von "blind" ein sympathischer haufen, die einen auf möchtegern-papa-roach gemacht haben und mit allen mittel versucht haben, die menge zu begeistern.
die anderen beiden bands... najo, beim wave-gotik-treffen hätt ich mit sowas gerechnet, aber da kann ich dann einfach nicht zu der bühne hin gehn, wenn mich die richtung nicht interessiert. furchtbar.
nightwish war natürlich der abendliche höhepunkt (auch wenn mir wie oben erwähnt amorphis besser gefallen hat) und sie haben sich mit über 1 1/2h spieldauer auch ordentlich ins zeug gelegt. annette hat mich lauwarm stehen lassen. zum einen ist sie als frontfrau sicher angenehmer (und liebevoller) als tarja, zum anderen bewegt und singt sie live teilweise eher als würde sie britney spears im monitor hören. von ihren ausflügen in die tupperware-generation-kleidungs-abteilung red ich erst gar nicht. der gesang, war bei einigen lieder extrem daneben (vor allem gleich beim ersten lied "bye bye beautiful" oder auch bei "ever dream"). gibt's auch ein paar mitschnitte auf youtube zu finden (http://www.youtube.com/watch?v=TvhhzY3lfOg). im großen und ganzen hat sie aber immer gut gesungen und auch gut stimmung gemacht. nachdem's eh so extrem laut war, hat man auch die schnitzer beim singen nur mit oropax richtig gehört, die bei mir aber die meiste zeit nicht drin waren.
meine hightlights waren eindeutig "7 days to the wolves" und "sahara". "nemo" war als einziges altes lied sogar durchwegs gut mit neuer stimme.
alles in allem ein schönes konzert, mit leider derben getränke-/essenspreisen, wie es ja mittlereweile eh schon lange usus auf derartigen events ist. bei 8h dauer kommt man halt nicht drum herum, dass man sich was kauft, wenn man nicht gerade in der vip-lounge verköstigt wird ;).