Das gegenwärtige Jahr scheint von heißen Impfdebatten begleitet zu sein.
Den Anfang nahmen die Hepatitis Fällen , wo auch schon von einer "Epidemie " gesprochen wurde, und Impfungen empfolen worden sind.
Bald darauf folgten die Debatten über die Impfung gegen Gebährmutterhalskrebs, die Schuld am Tod einer jungen Österreicherin sein sollte. Anfangs noch stark propagiert, wurden die Empfehlungen dieser Impfung plötzlich weniger.
Nun schweben über Salzburg nicht nur die Masern Viren, sondern noch der Panik Virus.
Mir erscheint diese Hysterie ein wenig unverständlich, da diejenigen, die geimpft bzw. resitent gegen den Erreger sind, nicht unbedingt eine Erkrankung zu fürchten haben.
Anzumerken sei aber auch, dass es viele Menschen gibt, die aufgrund von Impfungen bleibende Schäden davontragen, bzw. an Impfungen verstorben sind. Ich bin somit auch gespannt, wieviel man in Zukunft von dem Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs hört.
Ich bin aber trotzdem froh, dass ich gegen diese Kinderkrankheit geimpft bin.
Diese Erleichterung passiert nicht unbedingt auf der Angst vor einer solchen Erkrankung und dem damit verbundenen eher minimalem Risiko Komplikationen zu erleiden, sondern mehr darüber, dass ich als Nichtgeimpfte im Falle einer Erkrankung in meinem Umfeld, beziehungsweise in meiner Schule, vom Schulverband ausgeschlossen würde.
Damit hätte ich nicht nur einige lernfreie Tage , sondern dürfte auch an Schulexkursionen nicht teilhaben .
Dass diese Ausgrenzungen an betroffenen Schulen, wie der Waldorfschule sinnvoll sind, will ich aber nicht bestreiten.
Mir entlockt es ein Schmunzeln, wenn ich lese, sehe oder höre, wie Impfgegner und Impfbefürworter die Gegenseite von der eigenen Meinung überzeugen zu wollen.
Die derzeitigen Debatten sind mir mehr ein Beweis dafür, wie schnell sich unsere Gesellschaft aus dem Gleichgewicht bringen lässt.
#marina schlager



