Man bemerkt in letzter Zeit des öfteren, dass man plötzlich in eine Kamera blickt. Damit gemeint ist nicht das Radarfoto, dass bei Geschwindigkeitsübertretungen geschossenen wird, sondern eine Kamera die der Überwachung dient.
Eine solche Kamera findet man beispielsweise beim Fortgehen am Rudolfskai. Anzumerken ist, dass ich mich durch diese Kamera keineswegs gestört oder beobachtet ist, sondern dass sie eher meinem Sicherheitsgefühl dient.
Wenn aber nun solche Kameras über den Spints oder an sonstigen Orten in der Schule prangen, könnte das Anonymitätsgefühl vieler Leute verletzt werden.
Dass Kameras die Situation an eventuellen Krisenherden an Schulen entschärfen könnten, will ich nicht bezweifeln. Dass es aber soweit kommen muss finde ich eher traurig.
Diese Idee erinnert die meisten Menschen wohl eher an einen amerikanischen Jugendroman. Trotz dieser Idee, die sicher an manchen Schulen üerlegenswert ist, sollte man sich vielleicht zuerst die Frage stellen, ob man nicht auch mit anderen Konzepten,-die vielleicht nicht so sehr an George Orwells "1984" erinnern, nicht auch erfolgreich sein würde.
Unter anderen Konzepten stelle ich mir beispielsweise Schulprojekte vor, die sich u.a. mit der Streitkultur befassen könnten.
#marina schlager



