Mich persönlich freut es, dass das Wahlalter auf 16 gesenkt wurde, und ich werde bei den nächsten Wahlen auf jeden Fall von diesem Recht Gebrauch machen.
Der Einwand, dass dies aber auch gefährlich sein könnte, ist allerdings berechtigt. Es gibt viel zu viele Jugendliche, die sich nicht für Politik interessieren und daher auch keine eigene Meinung zu den Parteien und deren Zielen haben.
Es ist zwar einerseits ein großes Versäumnis der Schulen, die Jugendlichen objektiv zu informieren, andererseits finde ich aber auch, dass man mit 16 genügend Eigenverantwortung hat, um sich selbst darum zu kümmern und kritisch zu sein. Und diejenigen, die Politik nicht interessiert, sind zwar leichter beeinflussbar, werden aber wohl auch nicht wählen gehen.
Beim Führerschein finde ich die Variante des L17 sehr gut, und viele nützen diese Möglichkeit. Ich glaube, dass man sicherer und geübter fährt, wenn man bereits 3000 km in Begleitung zurückgelegt hat und anschließend die Prüfung macht. Ich kenne aber auch einige, die sich entschieden haben, mit dem Führerschein bis 18 zu warten.
Man kann Jugendliche aufgrund ihres Alters nicht einfach als unreif abstempeln, denn auch genug Erwachsene fallen in diese "Kategorie unreif"!
#Anna Scharinger, 16, Salzburg



