Wer kennt das nicht? Als Kind hat man ganze Bücher verschlungen, manche sogar mehrmals gelesen oder mit Freunden nachgespielt. Und dann hört sich das Lesen auf einmal auf. EIgentlich verständlich, finde ich:
Viele Jugendliche haben Probleme beim Umstieg auf Autoren für Erwachsene. Als Kind war die Buchauswahl noch einfach: Christine Nöstlinger, Astrid Lindgren, Erich Kästner oder Thomas Brezina ? da kann man fast nichts falsch machen. Dazu kommt, dass Kinder weniger Ansprüche an Bücher haben, sie saugen gerne auf, was ihnen zu Augen/Ohren kommt. Jugendliche aber wollen irgendwann mehr wissen, als Pippis Abenteuergeschichten und Tom Turbos Fahrten. Und auf einmal erstreckt sich eine unüberschaubare Bandbreite an Autoren, Themen und Schreibstilen, von der man sich total überfordert fühlt. Ich bin mir sicher, viele Jugendliche, die an diesem Punkt an der Buchauswahl scheitern, lassen das Lesen sein.
Ein weiterer Grund ist wohl der Zeitmangel. Das stelle ich vor allem an mir selbst immer wieder fest: ich habe einfach keine Zeit zum Lesen! Während man als Kind das Lesen geliebt hat, stellt man als Jugendlicher schlagartig fest, was es heißt, Stress zu haben. Man tritt in die Welt des(Lern-) Stress ein und wird da so schnell auch nicht mehr herauskommen. Dabei kommt leider auch die Zeit zum Lesen zu kurz.




zeit bleibt wirklich ned viel!!