Manchmal verspüre ich große Sehnsucht nach Bescheidenheit. Einmal auf das Nötigste beschränkt sein, einfach nur spüren, was es heißt, mit dem Notwendigsten auskommen zu müssen.
Manchmal verspüre ich große Sehnsucht nach Bescheidenheit. Einmal auf das Nötigste beschränkt sein, einfach nur spüren, was es heißt, mit dem Notwendigsten auskommen zu müssen. Manchmal gönne ich mir das, leider viel zu selten; vergangenen Sommer bin ich drei Tage lang gepilgert. Es war sehr befreiend, frei von Luxus zu sein. Man sieht auf einmal die Welt um sich wieder mit anderen Augen, kann sich an kleinsten Dingen erfreuen. Ich habe das sehr genossen.Manchmal stelle ich erschrocken fest, dass es in meinem Alltag gar nicht mehr möglich zu sein scheint, sich auf das Nötigste zu beschränken, nehme viel zu viel Materialismus um mich herum wahr. Aber vielleicht ist das teilweise auch gut so, denn Luxus setzt ja einen gewissen Lebensstandard voraus, den auch ich als sehr positiv empfinde.So versuche ich die Waage zu halten: ich nehme es mir heraus, manchmal auszubrechen, all den Luxus hinter mir zu lassen, mir einen bescheidenen Ausgleich zu gönnen, daneben versuche ich, den Luxus, der mir geschenkt ist, sehr zu schätzen!



