Mumbai, ein Kulturschock...
Um 5 Uhr in der Frueh sind wir in der Millionen Metropole gelandet. Schon beim Austeigen aus dem Flugzeug sind wir gegen eine Wand aus schwuelheisser Luft geprallt. Wir haben uns gleich auf dem Weg gemacht um ein Hostel zu suchen, was sich nach einer einstuendigen Taxifahrt und einem zweieinhalb stuendigen Suchen, als aeusserst schwierig herausstellte.
An die extreme Armut, den Gestank und die Hitze mussten wir uns erst gewoehen. Besonders schlimm waren aber die vielen Kinder, schwangere Muetter und sehr alte Leute, die auf den Gehwegen schliefen. Ja, fast alle Gehsteige waren ueber Nacht voll von schlafenden Menschen ueber und durch die man sich foermlich einen Weg bahnen musste.
Am Ende unserer Suche nach einem passablen Guesthous waren wir fix und fertig.
Wir haben uns aber vom Flug und den Anstrengungen schenll erholt und machten uns auf den Weg in die Stadt um uns einen kleinen Eindruck zu machen.
Auch an den folgenden Tagen besuchten wir eineige Sehenswuerdigkeiten unter anderem die Gateway of India, Parkanlagen und vielewunderschoene Tempel . In einem dieser Tempel haben wir ein traditionelles Gebet, mit "Hare Krishna" Gesang, Glocken,Horn, prachtvollen hinduistischen Goetter-Abbildungen und was sonst noch dazu gehoert, beobachten duerfen. Dort habe ich mich mit einem indischen Schuljungen befreundet?
Generell ueber Mumbai zu erwaehnen ist die enorme Groesse mit mehr als 20 Millionen Einwohner (+geschaetzte 10 Millionen nichtregistrierte Slums), sehr viel Laerm und vorallem unvorstellbar viel Dreck und Gestank. Ueberall findet man Berge von Mist auf den Strassen da es keine Muelttonnen gibt. Wir haben gefragt warum das so ist, und als Antwort kam, dass Tonnen von den Menschen in den Slums gestohlen werden wuerden um sich daraus Haeuser zu bauen. Wirklich unvorstellbar. Demzufolge wird alles auf die Strasse geschmissen auf der es von Ratten und Getier nur so wimmelte.
Es hat wenige aber dafuer sehr schoene Plaetze in Mumbai gegeben wie z.B. The Queens Necklace, eine riessige Strasse mit vielen Lichtern und wunderschoenen Sitzmoeglichkeiten am Strand von Mumbai. Dort haben wir einige Bettelkinder kennengelernt, die sich sehr ueber Gummibaeren freuten!
Steckt man im Stau fest oder haelt nur kurz vor einer Ampel, so kann man mit Sicherheit damit rechnen, dass Kinder an die Fensterscheibe klopfen und Blumen oder sonstigen Kleinigkeiten verkaufen wollen. Wenn nicht das, dann betteln sie um Geld oder Essen. Es ist schwer sein soziales Herz abzuschalten, aber es laesst sich nicht jedem helfen, leider!
Seien es des Inders kleiner "Shop" , der aus einem Holzbrett mit oder ohne Tragegurt besteht und unwichtigem Krempel, ein paar Tuecher oder Schuhe, Schmuck, Zigaretten oder Wasserflaschen besteht; sei es ein Obstkorb (mit den originalen Minibananen!); seien es Turnuebungen oder einfach nur ein bezauberndes Laecheln eines Kindes, mit allen Mitteln wird versucht an Geld zu kommen.
Jedoch wuerde man nicht ueberfallen werden, oder aehnliche Horrorstories, wie man sie aus Staedte wie diese kennt!
Ich kann fuer "Indien Erstreisenden" sehr empfehlen mit z.B. Goa anzufangen und sich dann erst langsam in die Staedte zu wagen. In Goa gibt es Armut und Dreck nur in abgeschwaechter Form.
Auch wenn man schon viel darueber gelesen und im Fernsehen gesehen hat, wenn du die Menschen live in den Baracken und auf der Strasse siehst ist das ganz etwas anderes?
Jetzt geht es aber mit dem Nachtbus nach Goa in Haus meiner(Mathias) Urgrosstante?
Liebe Gruesse Babsi*Stefan*Mathias =)





Ich denke so oft an euch, und wünsche euch weiterhin viel viel Spass ....
Tschau und bussis Kathi
Freu mich auf weitere Berichte und hübsche Fotos!
na das freut mich das euer Trip so gut läuft ... freu mich auch neue einträge!
liebe grüße,
niki (ex redbuller :-)
Ganz liebe Grüße aus mozart-city,
Annabel