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Erstellt am 17.03.08 16:54

Happy St. Patrick's Day!
[vor 143 Tagen von moblogger]

Erstellt am 11.03.08 16:34
nettes verlies in der festung

[vor 149 Tagen von moblogger]

Erstellt am 11.03.08 15:16
anemonenfisch aka clownfisch aka nemo


[vor 149 Tagen von moblogger]

Erstellt am 11.03.08 12:08
wow - salzburg von oben ist cool!

[vor 149 Tagen von moblogger]

Fotografiert am 07.12.07 22:32
das absolute hammerkonzert im rockhouse!

[vor 241 Tagen von moblogger]
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Weltreise-Blog #7 China, Hong Kong + Interview
vor 227 Tagen | Kommentare [4] | Tags: china, hong, interview, kong, welt, weltreise | Autor: mathias.haas

Das britisch chinesische New York

Voller Eindruecke aus Tibet erreichten wir unsere Gastfamilie in Hong Kong, welche fuer uns bereits eine Zeittabelle fuer die kommende Woche angefertigt hat. Wir waren wieder besonders erstaunt ueber die Gastfreundschaft in Hong Kong. Zu unseren Aktivitaeten zaehlten: das Disneyland, der Besuch eines Konzerts im Opernhaus, Tai Chi am hoechsten Punkt von Hong Kong, chinesische Kochkurse, der Besuch zahlreicher wissenschaftlicher und kuenstlerischen Museen, um nur einige zu nennen. Jeden Abend um acht Uhr abends kann man eine Lasershow und die Lichter der Skyline von Hong Kong zu einer Musik tanzend beobachten.

Auch die umliegenden Inseln mit ihren kleinen Fischerdoerfern, Statuen und Nationalpark sind einen Besuch wert. Der britisch koloniale Einfluss ist in Hong Kong ueberall zu bemerken, sonst erinnert die Skyline eher an New York City, die Preise jedoch sind an China orientiert, also guenstig. Es ist kein Problem in der Nacht auf die Strassen zu gehen, Hong Kong ist sehr sicher. Generell war es die modernste, sauberste und freundlichste Stadt, die wir auf unserer Reise bisher besucht haben.

Noch ein Tipp: Das Tourismus Buero bietet immer gratis alle moeglichen Kurse an (Tai Chi, Kong Fu, Feng shui, Cooking, ...). Man sollte sich auf der Homepage informieren und rechtzeitig anmelden... wir hatten bei den Kursen sehr viel Spass.

Interview mit Leah

In Hong Kong, China.

Name: Leah Cheung, Alter: 20,

Studentin

Mathias: Hallo Leah, wie du weisst schreiben wir fuer ein oesterreichisches Jugend Online Magazin und haetten ein paar Fragen an dich ueber Ausbildung, Jugendliche und deren Chancen. Kannst du uns gleich was ueber das Schulsystem in Hong Kong erzaehlen?

Leah: Ja gerne, wir haben in Hong Kong ein grossartiges Schulssystem, angefangen von sechs Jahren Primary School gefolgt von sieben Jahren Secondary School, also fuenf Jahre Junior High plus zwei Jahre Senior High bis zur Matura.

M.: Wie wuerdest du die Matura in Hong Kong bewerten?

L.: Man benoetigt sie um auf die Universitaet zu gehen. Generell ist sie weit hoeher einzuschaetzen als die chinesische Matura und sogar besser als die britische Matura, da sie schwieriger zu machen ist.

M.: Welche Sprachen sprichst du?

L.: Kantonesisch, meine Muttersprache, Mandarin, Englisch, Japanisch und ich lerne gerade Deutsch und Italienisch.

M.: Muss man eine Art Schulgeld bezahlen oder gibt es staatliche Schulen?

L.: In den ersten neun Jahren muss man kein Schulgeld bezahlen, dannach ist es auch nicht viel.

M.: Wenn du im Schulsystem etwas aendern koenntest, was waere es?

L.: Ich wuerde die Schule laenger als geplant gratis zugaenglich machen. Da viele Wirtschaft und Management studieren wuerde ich mehr fuer Wissenschaft und Kunst werben.

M.: Was studierst du gerade?

L.: Anthropologie und Musik.

M.: Was moechtest du in der Zukunft beruflich machen?

L.: Mein Traum ist es in Europa Museeumsdirektorin zu werden.

M.: Was machen Jugendliche in Hong Kong in ihrer Freizeit?

L.: Da ich selbst schon in Europa war moechte ich fuer Hong Kong erwaehnen, dass es absolut unueblich ist Freunde mit nach Hause zu nehmen. Man trifft sich ausserhalb der Schule nur um Sport zu betreiben oder zu musizieren.

M.: Wo warst du schon ausserhalb Chinas?

L.: Ich war schon in Oesterreich, Deutschland, Italien, Vatikan Stadt, Belgien, Luxenburg, Mongolei und in Taiwan.

M.: Was ist dein Eindruck von Europa?

L.: Ich finde es gibt einen sehr hohen Lebensstandart und ueberall gibt es "zivilisierte" Menschen, daher sind Regeln nicht so wichtig.

M.: Interessierst du dich fuer Politik in Hong Kong und in China?

L.: Eher nicht. Mich interessiert was fuer Hong Kong beschlossen wird und internationale Politik. Was innerhalb Chinas passiert nicht, ausserdem ist dort Korruption ein grosses Problem.

M.: Was habt ihr in Hong Kong fuer eine Regierungsform?

L.: Demokratie mit Einfluss des chinesichen Wegs des neuen Kapitalismus.

M.: Wie sieht es mit den Menschenrechten aus?

L.: In Hong Kong ist es im Gegensatz zu China OK.

M.: Wenn du einen Tag Politiker waerst, was wuerdest du tun?

L.: Ich wuerde nie einen Beruf waehlen, der mit Politik zu tun hat, aber wenn ich muesste wuerde ich viele neue Museen eroeffnen.

M.: Abschliessend: Was findest du das Beste an Hong Kong?

L.: Der Mix aus chinesischer und westlicher Kultur.

M.: Danke Leah fuer das Gespraech und das du dir Zeit genommen hast.

Weltreise-Blog #6: China, Tibet
vor 242 Tagen | Kommentare [8] | Tags: abenteuer, babsi, blog, dach, dalai, der, lama, mathias, stefan, tibet, welt, weltreise | Autor: mathias.haas

Unser Abenteuer am Dach der Welt

Schon neugierig was uns erwartet stiegen wir aufgeregt in Xi'an in das Flugzeug in Richtung der tibetischen Hauptstadt Lhasa. Schon der Flug ansich ueber das Himalaya Gebierge war atemberaubend. Am Flughafen in Lhasa wurden wir gleich mit einer Cada (traditionall tibetischer Schal) begruesst. Urspruenglich wollten wir mit der neun Eisenbahn nach Tibet, jedoch ist eine Tibetreise nicht so einfach zu planen wie wir uns das dachten, doch dazu spaeter!

Bei der Fahrt vom Flughafen in die Stadt war er ploetzlich vor uns: der Potala Tempel! Schon seit dem Film "Sieben Jahre in Tibet" wollten wir dieses maechtige Bauwerk einmal mit eigenen Augn sehen.

Lhasa liegt in etwa auf 3700 m, eine fuer uns ungewoehnte Hoehe, welche Babsi ziemlich zu schaffen machte. Die ersten Tage in Tibet verbrachten wir mit der Besichtigung einiger Kloester und Maerkte in Lahsa. Wir hatten das Glueck zur Nebensaison dort zu sein, dadurch waren die Strassen voll von Pilgern aus ganz Tibet. Durch den tibetischen Weihrauch und die zahlreichen betenden Glaeubigen in der Altstadt bekamen wir einen Einblick in das urspruengliche Tibet. Besonders zu erwaehnen waren die vielen freundlichen buddhistischen Moenche auf den Strassen. Ein Highlight war die Besichtigung der Prunkraeume im Inneren des Potala Tempels.

In den folgenden zwei Tagen ging es via der zweitgroessten STadt Tibet, Shigatse, zum Rongbuk Kloster. Dort kam es im warsten Sinne des Wortes zum Hoehepunkt unserer Reise: Das Mount Everest Basis Camp auf 5200m, wo wir nach einem gewaltigen Sonnenuntergang bei -28 Grad Celsius unter vier Decken in unsere Schlafsaecke gehuellt uebernachteten. Das Kloster verfuegt weder ueber Warmwasser, noch Strom und der einzige beheizte Raum war die Kueche mit einem grossen Ofen in der Mitte.

Generel war die ganze Fahrt ein Abenteuer: angefangen von einem Reifenplatzer ueber Paesse mit hunderten tibetischen Gebetsfahnen bis zu wildlebenden Woelfen am Strassenrand... Auf dem Weg retour genossen wir wieder die faszinierende Landschaft und besuchten ein weiteres Kloster, dem Sitz des Panchen Lama, der Stellvertreter des Dalei Lamas.

Mit koestliche Yaksteak und dem Kauf eines buddhistischen Moenchsgewand schlossen wir unsere Tibetreise ab um am naechsten Tag wieder nach Hong Kong aufzubrechen. Diese neun Tage am Dach der Welt haben einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen!

Und hier noch ein paar Tipps fuer Tibetreisende:

Nur mit Hilfe einer Travel Agency ist es moeglich nach Tibet zu reisen. Plant eure Reise so frueh wie es geht im Voraus, da viele Bewilligungen von noeten sind (chinesisches Visum, Tibet-Travel-Permit fuer Lhasa + extra Travel-Permit fuer Trips ausserhalb Lhasas, eventuelle Bewilligungen fuer z.B. Reisen zum Mount Everest Basis Camp...). Fuer den Besuch des Potala Tempels muss man sich eine Woche im Voraus mit einer Kopie des Reisepasses anmelden. Ausserdem darf man in Tibet nur mit einem Tourguide herumreisen, Trips alleine sind fast unmoeglich.

Ganz wichtig: auf dem Flug oder der Fahrt nach Tibet alle Tuben verschliessen und extra verpacken. Die Hoehe und der Luftdruck lassen alles aufplatzen und ausrinnen. Auf Rasierschaum oder aehnliches sollte ganz verzichtet werden! (eigene Erfahrung :-))siehe Fotos).Aufgeplatzter Rasierschaum im Rucksack

 <-Hier kommt ihr zum Album

Lg Stefan und Mathias

Weltreise-Blog #5: China, Guangzhou & Xi'an
vor 249 Tagen | Kommentare [3] | Tags: armee, babsi, blog, gekochte, guangzhou, huehnerfuesse, mathias, stefan | Autor: mathias.haas

Gekochte Huehnerfuesse und eine Armee aus Ton

Im totalen Gegensatz zu Mumbai kamen wir in der naechsten Metropole, Hong Kong, an. Voellig beeindruckt vom Flughafen machten wir uns auf den Weg zu unserer Gastfamilie, welche wir uebers Internet ausfindig machten. Vorerst ein bisschen ueberrascht ueber die kleine Wohnung, in welcher schon vier ChinaPersonen wohnten, haben sie es geschafft uns drei auch noch unterzubringen. Die typische chinesische Familie hatte bereits einen vollen Plan fuer uns vorbereitet und am ersten Abend besuchten wir noch die beeindruckende beleuchtete Skyline von Central Hong Kong.

Nach zwei Tagen sightseeing machten wir uns mit Hilfe unserer Gastfamilie auf den Weg nach Guangzhou (suedchinesische Stadt - 200km von Hong Kong), wo wir bei deren Freunden fuer eine Nacht Unterkunft bekamen. Auch wenn es sprachliche Probleme gab, welche wir mit Haenden und Fuessen zu loesen versuchten, hat sich unsere Gastfamilie sehr gefreut europaeische Gaeste zu haben. Staendig wollten sie Fotos mit uns und mit ihnen machen.

ChinaMit einem Schlafzug ging es am naechsten Morgen 26 Stunden in das Herz Chinas: Xi'an. Dort haben wir ein wirklich tolles und guenstiges Hostel gefunden. Im eigenen Travellers-Cafe trafen wir Backpackers aus aller Welt, welche uns nuetzliche Tips fuer unsere weiteren Stops gaben. Es war ein ganz besonderes Gefuehl mit so vielen jungen internationalen Leuten in einem Raum zu sitzen, zu essen, zu lachen, ueber Weltpolitik zu diskutieren und neue Freunde zu finden. Pro Person und pro Nacht kostete uns das Hostel 2$.

ChinaWer die einzigeartige Terra Cotta Armee besuchen moechte, dem koennen wir den Tip geben mit oeffentlichen Verkehrsmittel hinzufahren. Fertige Packages und gefuehrte Touren beinhalten nur eine Stunde Terra Cotta Armee und der Rest des Tages erinnert eher an eine Kaffeefahrt mit dem Besuch von ueberteuerten Shops und Fabriken.

Das sehr guenstige und leckere internationale Essen im Hostel war fuer uns nach langer Zeit chinesischer Esskultur (gekochte Huehnerfuesse, gekochte Schweinehaut und Schweineklauen, fritierte Gefluegelkoepfe, etc.) ein Segen.

Schon von Indien aus buchten wir eine Reise nach Tibet, welche wir von Xi'an aus starteten. Den Bericht ueber unsere Reise zum Dach der Welt koennt ihr in unserem naechsten Blog lesen - coming soon!

<- Hier kommt ihr zum Album

Lg Stefan & Mathias

 

 

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