Willy Willies, ein Unfall und traumhaft Sonnenuntergaenge
Von Melbourne aus ging es nun zu dritt, da Simon, ein Freund aus Salzburg, sich uns fuer die naechste Teilstrecke angeschlossen hat, weiter. Entlang der wohl schoensten Strasse Australiens, der Great Ocean Road, machten wir uns auf den Weg nach Adelaide. Gut fuer uns, denn rund um Sydney kam es zu schweren Ueberflutungen und auf Melbourne raste ein Buschbrand zu. Die Great Ocen Road ist eine Kuestenstrasse im Sueden Australiens mit gewaltigen Klippen, Felsformationen und Buchten . Wir verbrachten eine Nacht im Auto, was zu dritt sehr eng war, bei den "Zwoelf Aposteln" um am naechsten Morgen einen unvergesslichen Sonnenaufgang zu erleben.
Weiter ging es zu unserer Gastoma nach Adelaide, wo wir im Haus einer 70 jaehrigen Frau Unterkunft gefunden haben. Ihre Enkelkinder haben uns auf typische australische Houseparties mitgenommen. Bei 40 Grad im Schatten bot uns Adelaide einen botanischen Garten, eine Markthalle Weingebiete, Museen und einen Nationalpark in den Adelaide Hills.
Nun ging es in das Herz Australiens, dem Red Center mit seinem weltbekannten Uluru (Ayers Rock).
Zwei Tage durch Hitze (44 Grad), Staub, Sand und Menschenleere hat die Fahrt zum Yulara Resort (Campground) beim Uluru gedauert.In dieser Nacht konnten wir in der Wueste einen unvergesslichen Sternenhimmel beobachten und am naechsten Tag erstrahlte der Uluru in der Morgensonne. Diese haben wir genutzt um den Monolith zu erkunden. Dannach statteten wir den weniger bekannten Olgas einen Besuch ab, welche nicht weniger beindruckend waren.
Der naechste Tag fuehrte uns zum Kings Canyon. Bei einer Tankstelle kam es zu einem Unfall. Eine Tankstellenwaerterin kniete sich ohne ihren Arbeitsbereich abzusichern, fuer uns nicht sichtbar, hinter unser Auto nieder, welche wir beim Rueckwaertsfahren uebersahen. Grosser Schreck, wenig passiert. Um uns wieder zu beruhigen wanderten wir vier Stunden durch den grossartigen Kings Canyon, wobei wir die Trinkwassermenge unterschaetzt haben und voellig erschoepft und durstig zum Auto zurueck kamen.
In Alice Springs, der einzigen groesseren Stadt im Outback, verliess uns Simon, um mit dem Flugzeug zurueck nach Sydney zu fliegen. Wir werden ihn in Neuseeland wieder treffen. Fuer uns zwei ging es weiter ueber die kleinen Mienenortschaften Tennant Creek und Mt. Isa fast 2.000 km zurueck zur Ostkueste. Die wunderschoene Fahrt war gepraegt durch unzaehlige Willy Willies (Windhosen, kleine aber harmlose Tornados), Sandstuerme, Buschbraende, tausenden Termitenhuegeln (manche groesser als wir) und tollen Sonnenuntergaengen.
Im naechsten Blog wirds sportlicher und kultureller, man darf gespannt sein :-)












