2 Tage war ich in Kanadas frößter Stadt unterwegs: Toronto! Mit dazu ein Interview mit einem kanadischen Studenten über Freizeit, Ausbildung und Politik...
Von New York ging es mit der Amreican Eagle, einem Flugzeug mit Platz für ca 25 Passagiere nach Toronto, Kanadas größte Stadt. Zwei Tage habe ich die Stadt erforscht, das Künstlerzentrum mit den Werkstätten, den Hafen, das einst höchste Gebäude der Welt, die Universitäten...
Am Abend lockte eine Jazzbar mit einzigartiger Atmosphäre und ausgelassener Stimmung...
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Jody Morita, 26, Student, Vancouver BC
Mathias: Bitte gib mir einen kurzen Überblick über das Schulsystem in Kanada.
Jody: Mit 7 Jahren, also nach dem Kindergarten starten wir die Elementarschule, danach High School und dann kann man sich für di Universität entscheiden. Verpflichtend ist die Schule bis 16 Jahre.
Mathias: Wie viele Sprachen sprichst du und welche Fremdsprachen hast du in der Schule gelernt?
Jody: Ich spreche nur englisch fließend, habe aber Japanisch, Französisch und Spanisch in der Schule gelernt.
Mathias: Musst ihr generell für die Schule etwas bezahlen oder gibt es viele vom Staat geförderte Schulen?
Jody: Die Mehrheit der Schüler gehen auf öffentliche Schulen welche nicht zu bezahlen sind, alle Universitäten sind jedoch auch öffentlich und die Gebühren sind sehr hoch. Die Studiengebühren für British Columbia betragen in etwa 4000 CDN (ca. 2600 ?) im Jahr.
Mathias: Wenn du am Schulsystem etwas ändern könntest, was würde es sein?
Jody: Eine Art Frühkindliche Erziehung sollte für alle Kinder gratis verfügbar sein, da gerade Erziehung im frühen Kindesalter gesellschaftliche Ungleichheiten vorbeugen kann.
Mathias: Was macht ein typischer Kanadier in seiner Freizeit?
Jody: Eis Hockey ist sehr populär, beides selber spielen und zuschauen. Viele Kanadier sehen Hockey als die Identität des Landes an, ich selber spiele aber nicht.
Mathias: Welche Länder außerhalb Kanada hast du bisher bereist?
Jody: Japan, Frankreich, Tschechien, Italien, Neuseeland, Argentinien, China, Hong Kong, USA , Mexiko, Singapur, Thailand, Indien, Nepal.
Mathias: Wow, du bist auch schon weit herumgekommen, sag mir was stellt Europa für dich dar?
Jody: Ich sehe viele Cafehäuser vor mir und belebte Straßen. Die Einwohnerdichte ist im Vergleich zu Kanada sehr hoch und generell gibt es eine höhere Konzentration von Dingen die zu einer interessanten Umgebung führen.
Mathias: Was weißt du über Österreich?
Jody: Wenig, außer Hoffmann, Wiener Kaffe und dich Mathias.
Mathias: Interessierst du dich für Politik? Und welche Regierung habt ihr zurzeit?
Jody: Ja ich interessiere mich sehr für Politik, kanadische und internationale!
Mathias: Wenn du ein Politiker wärst, was würdest du in Kanada ändern?
Jody: Ich würde für mehr soziale Programme argumentieren und würde dagegen ankämpfen sich gegen die allzu vorhandene freie Marktwirtschafts Ideologie (vom angrenzenden Amerika) zu wehren. Genauer gesagt würde ich mich für mehr öffentliche Politik einsetzen die vorrangig das Allgemeinwohl anstrebt.
Mathias: Was denkst du über die Wahlen in den USA?
Jody: Obama ist für mich der aussichtsreiche Kandidat. Es wäre sehr schwer seinen Schwung zu stoppen und er hat die Gabe viele Wähler zu mobilisieren die man jetzt noch nicht einschätzen kann. Ich sage es wird ein sehr knappes Rennen, aber ich kann weder von Clinton noch Obama behaupten das er oder sie sich mit Sicherheit gegen McCain durchsetzen kann.
Mathias: Ich danke dir sehr herzlich für das Gespräch und bin sehr über ein Egebnis der Wahlen gespannt.
(Übersetzt aus dem Englischen)
Lg.Mathias









