Minderheiten sind die Sterne des Firmaments; Mehrheiten sind das Dunkel, in dem sie fließen. (Martin Henry Fischer).
Ich glaube, fast jeder Mensch hat einmal den Wunsch dazu verspürt, anders, individuell zu sein und sich wie ein Stern von der breiten Masse abzuheben.
Doch nicht viele sind bereit, die damit verbundenen Anstrengungen auf sich zu nehmen. Das Endprodukt dieser ?Umwandlung? will jeder haben, aber den Weg dazu auf sich nehmen? Nein, danke, zu mühevoll. Außerdem müsste man dann ja wirklich auf seine eigene Stimme hören, und nicht immer nur das (nach)machen, was unsere Gesellschaft vorgibt. Das erfordert eine gehörige Portion Mut.
Wer war zum Beispiel Individualist? Arnold Schwarzenegger: Er opferte seine Jugend, um berühmt zu werden. Viel Hilfe hat er dabei nicht gehabt, doch heute ist ganz Österreich stolz auf ?ihren? Arnold. Das zeigt, was es für viele so schwer macht, ihr eigenes Ding durchzuziehen ? oft steht man alleine da, hat keine Unterstützung von Freunden oder der Familie. Denn alles, was anders ist, schreckt zuerst einmal ab. Erst nach Jahren finden andere gefallen daran.
Unsere heutige Massengesellschaft macht es uns nicht einfach, Individualist zu sein. Man will einfach dazugehören, koste es (manchmal), was es wolle. Deshalb sollte sich jeder von uns die Frage stellen: Zählt für mich selbst eigentlich noch, was ICH will, oder versuche ich nur, der Gesellschaft zu gefallen?
#veronika wintersteller




Bin in dem Punkt ganz deiner Meinung