Ich behaupte, dass Leute, die sich viel mit Büchern beschäftigen, tendenziell intelligenter sind als "Lesemuffel"; denn Lesen bildet. Es beflügelt die Fantasie, is also auch ein unverzichtbarer Bestandteil der geistigen Entwicklung.
Doch zählt das Lesen zu jenen Tätigkeiten, die vor allem von der Jugend immer mehr vernachlässigt werden, sei es nun aus Zeitmangel oder schlichtem Desinteresse.
Um also der Frage nachzugehen, ob Bücher unter jungen Leuten noch als "cool" gelten, reicht ein Blick ins eigene Klassenzimmer oder den Bekanntenkreis: Dass jemand freiwillig - und nicht bloß, weil es in diversen Unterrichtsgegenständen verlangt wird - zu einem Buch als Freizeitbeschäftigung greift, ist eher selten.
Dabei ist doch alles nur eine Frage des individuellen Geschmacks und der Wahl des passenden Buches, schließlich bevorzugen wir auch nicht alle dieselben Filme, TV-Serien und Computerspiele - dass sich also nicht jeder für Pflichtlektüren oder große Klassiker interessiert, liegt auf der Hand. Ich denke aber, dass Lesen sehrwohl zum Hobby werden kann, wenn man seinen persönlichen Interessensbereich einmal gefunden hat.
Isabella Riedel, 17, Oberalm



