Die Inflationsrate in Österreich steigt und steigt- doch werden deshalb alltägliche Bedürfnisse bald unerschwingliche Luxusgüter sein?
Nicht von der Hand zu weisen ist jedenfalls, dass sich seit der Einführung des Euros 2002 die meisten Waren verteuert haben. Wo Erwachsene sich vielleicht eher an Immobilienpreisen orientieren, spüren auch Jugendliche die steigenden Preise, denn die "kleinen" Freuden werden ebenfalls teurer. Auch wer sich noch keine Wohnung oder ein Auto leistet, muss zunehmend tiefer ins Börserl greifen: Für Freizeitaktivitäten wie Kinobesuche oder das Fortgehehn am Wochenende zahlt man immer mehr. Und wer wie ich auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, lebt teuer: So erhöhten sich beispielweise die Kosten für Bahntickets der ÖBB 2008 neuerlich um einiges.
Ebenjene kleinen Ausgaben summieren sich dann, und plötzlich ist kein Geld mehr übrig. Mit jedem neuen Jahr scheinen die Preise zu steigen; jedoch nicht im proportionellem Verhältnis zum Einkommen der Bevölkerung. Nun frage ich mich, wohin das führen soll- werden wir in Zukunft alle durch die Finger schauen müssen? Oder ist diese ewige Diskussion um Geld und wiederum Geld nur ein vom täglichen Konsumzwang ausgelöstes, medial aufgebauschtes Schlagwort?
Isabella Riedel; 16; Oberalm




